Ich sitze in einem riesigen, hellen, lichtdurchfluteten Raum. Mir gegenüber, erst relativ weit entfernt, sitzt Frau K. Wir unterhalten uns.
Auf einmal sitzt sie mir direkt gegenüber, schaut mich mitfühlend an und sagt irgendwas wie "Ich glaube es geht".
Ich schaue sie fragend an.
Ich fühle mich komisch, meine Hose, der Stuhl, alles wird nass. Ich fasse mir zwischen die Beine, will begreifen woher das Nasse kommt. Dann starre ich ungläubig auf meine blutige Hand.
Meine Hand, meine Hose, der Stuhl - alles voller Blut.
Ich habe Schmerzen und Angst.
Der Raum hat sich verändert, er ist jetzt dunkel und bedrohlich.
Das Blut breitet sich um uns aus.
Ich weine, Frau K. nimmt mich in den Arm.
Dann zeigt sie mir einen wunderschönen Schmetterling, der um uns herum schwebt. In einem Flügel hat er ein Loch, das scheint ihn nicht zu stören, im Gegenteil. Das Loch hat die Form eines Embryo's.
Ich weine immer noch.
Dann werde ich aus dem Raum gerissen - der Wecker klingelt.
Ich wische mir Tränen aus dem Gesicht und stehe auf. Mein Unterleib schmerzt.
Die Nacht ist zu Ende - der Tag beginnt.
Ein Blog über... Ja über was eigentlich? Über alles. Alles was mich beschäftigt. Über Hoch's und Tief's, über große Wünsche und kleine, über Herausforderungen und Glück, über Spatzen und Tauben. Begleitet ihr mich? Ich würde mich freuen! Denn wie sagt man: Lieber den Spatz in der Hand als die Taube auf dem Dach. Oder sollte man manchmal vielleicht doch nach der Taube greifen?
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Donnerstag, 29. Januar 2015
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