Ein Blog über... Ja über was eigentlich? Über alles. Alles was mich beschäftigt. Über Hoch's und Tief's, über große Wünsche und kleine, über Herausforderungen und Glück, über Spatzen und Tauben. Begleitet ihr mich? Ich würde mich freuen! Denn wie sagt man: Lieber den Spatz in der Hand als die Taube auf dem Dach. Oder sollte man manchmal vielleicht doch nach der Taube greifen?
Seiten
Freitag, 30. September 2016
Liebster Award
Was lange währt und so...
Pippa hat mich für den "Liebster Award" nominiert. Viiiiiiiiiielen Dank dafür, meine Liebe!
Für alle, die es nicht mehr / noch nicht wissen hier die Regeln:
- Danke und verlinke den Blogger, der dich nominiert hat.
- Füge einen der Buttons von "Liebster Award" in deinen Post ein
- Beantworte die Fragen
- Füge die Regeln ein
- Erstelle 11 neue Fragen
- Nominiere 2 bis 11 neue Blogs, die weniger als 300 Follower haben
- Informiere die Blogger per Kommentar darüber, dass du sie nominiert hast
Hier also die von Pippa gestellten Fragen und meine Antworten:
1. Wieso heißt Dein Blog so wie er heißt?
Angefangen zu bloggen habe ich unter storchenpanne.blogspot.com als Kinderwunsch-Blog weil unser Wunschkind auf sich warten lies. Und da schließlich weitreichend bekannt ist, dass der Storch die Baby's bringt war die naheliegendste Erklärung die, dass ebendieser Storch eine Panne hat. Haben muss. Denn wieso sonst sollte er uns unser Baby noch nicht gebracht haben?!
Mit der Zeit wollte ich aber nicht mehr nur über den unerfüllten Kinderwunsch schreiben. Ich war mehr als das. Und mein Leben bot mehr. Außerdem machte mir das bloggen Spaß, sodass ich auch nicht einfach aufhören wollte. Der Name Spatzenparade hat sich dann irgendwie so ergeben. Ich hatte noch einen anderen Namen zur Auswahl, den weiß ich aber schon gar nicht mehr. Schließlich wollte ich dann gerne dem "Vogel-Thema" im Namen treu bleiben. Noch dazu kam dann, dass ich das Sprichwort "Lieber den Spatz in der Hand als die Taube auf dem Dach" irgendwie passend fand. Auch auf den Kinderwunsch bezogen, der natürlich weiterhin ein Teil von mir blieb.
2. Wie sieht ein perfekter Tag für Dich aus? (Du kannst Dich hinträumen und machen, wohin bzw. was Du möchtest, es gibt keine Einschränkung.)
Ein perfekter Tag. Hmmm. Ich würde sagen, der beginnt erstmal mit einer ruhigen und schlafreichen Nacht. Dann ein ausgiebiges Frühstück mit meinem Mann in diesem tollen englischen Café hier um die Ecke. Weiter geht's mit einem spontanen Ausflug nach Italien und da ich ja machen kann was ich will beamen wir uns da mal eben runter. Wahlweise eben fliegen, geht schneller als fahren ;) Und dann eben alles, was zu Italien gehört. Leckeres Essen, tolle Landschaft und natürlich gigantisches Wetter. Dazu die beiden wichtigsten Männer in meinem Leben. Perfekt.
3. Wohin ging Dein schönster Urlaub? Was hat ihn so besonders gemacht?
An den Bodensee. Einerseits war er zwar ganz und gar nicht toll. Aber andererseits war es der erste Urlaub mit unserem Sohn. Und schon alleine deswegen der tollste überhaupt.
Wir waren Campen, mit dem Wohnmobil. Das Wetter hielt leider nur einen Tag, deswegen haben wir 1x übernachtet und sind dann am nächsten Tag wieder Heim gefahren. Aber naja. Da camping eh nicht so mein Fall ist war es aus dieser Sicht weniger schlimm. Aber andererseits hätte ich natürlich gerne noch mehr Zeit mit meiner Familie am Bodensee verbracht.
4. Beschreibe Dich aus der Sicht Deiner besten Freundin / Deines besten Freundes.
Puuh. Da diese Frage wohl am Besten nicht ich beantworte hat diesen Part meine kleine Schwester übernommen. Ich hoffe, das zählt auch ;)
Sie sagt ich bin liebevoll, warmherzig, manchmal streng, auf jeden Fall beschützerisch was ihre Familie anbelangt, dickköpfig und immer da, wenn man sie braucht.
5. Du bekommst 100.000 Euro geschenkt und hast genau drei Tage, um es auszugeben. Wofür und für wen gibst Du es aus?
Drei Tage? Das schaff ich in 30 Minuten ;) Ich würde damit den restlichen Kredit vom Haus abbezahlen. Totaaaaaal langweilig, ich weiß. Aber dann wäre dieses Thema auch erledigt. Und wir hätten jeden Monat mehr Geld zur freien Verfügung. Und wenn das nichts ist...
6. Was ist Dein absolutes Gute-Laune-Lied?
Aktuell gibt's da einige. "Cheap thrills" von Sia zum Beispiel. Was aber sowieso und pauschal immer geht ist "Walking on sunshine" von Katrina and The Waves.
7. Hast Du ein Lieblingsrezept, was Du mir verraten magst?
Ich liebe unseren selbst zusammen gestellten Salat ;) Nichts Besonderes, aber ich verrate dir das Rezept gerne:
Tomaten, Paprika, Gurke und ein Stück Emmentaler klein schneiden. Nudeln (wir nehmen immer Vollkorn- oder die bunten Nudeln) in gewünschter Menge abkochen. Putenfleisch klein schneiden und anbraten, nach belieben würzen.
Schließlich alles zusammen in eine Salatschüssel, nach Geschmack abschmecken und fertig.
Schnell gemacht, gesund, sättigend und wir finden ihn einfach unschlagbar lecker!
8. Bist Du gepierct oder tattoowiert? Wenn ja, womit und wo?
Ich habe zwei Tattoos. Eines neben dem rechten Hüftknochen und eines, wer schon länger hier mitliest weiß es, am linken Handgelenk / Unterarm innen.
9. Wenn Du jede Woche 5 Stunden extra geschenkt bekommen könntest mit der Auflage, etwas für DICH zu tun, was würdest Du tun? (Schlafen zählt nicht!)
Schlafen zählt nicht? Schade. Dann eben wahlweise ein ausgedehntes Schaumbad nehmen, in Ruhe essen (gehen), Paar-Zeit mit dem Göttergatten, Sport machen, für den HP Psy lernen, lesen, Kaffee-Dates mit tollen Menschinnen oder einfach noch mehr Zeit mit Mini-B. verbringen.
10. Wie sieht Dein zu Hause Wohlfühl-Outfit aus?
Ha. Ganz ehrlich? Schlabberhose, Top / Shirt und im Winter oder allgemein wenn's kühl ist noch ne lange Weste drüber und dicke Kuschelsocken an.
11. Wenn Du eine fiktive Figur wärst, welche würde Dich am ehesten spiegeln?
Puuh. Das ist eine verdammt schwierige Frage meine Liebe. Ich würde sagen, eine Mischung aus Addison Montgomery und Violet Turner.
Addison wegen des Kinderwunsches und weil sie am Ende auch einen Sohn hat. Zwar aus einer Adoption, aber Sohn ist Sohn. Und Violet wegen dem Psychotherapeuten und allgemein viel wegen ihrer Art.
Sodale. Kommen wir nun zu meinen Fragen und Nominierten:
1. Was war dein erster Berufswunsch, an den du dich erinnern kannst?
2. Übst du diesen Beruf heute tatsächlich aus? Wenn nein, wieso nicht?
3. Eiscreme oder Frozen Joghurt?
4. Was ist das - aus heutiger Sicht - absolut lustigste / bescheuertste / amüsanteste das du als Kind für Tatsache und wirklich wahr gehalten hast? (Weihnachtsmann und Osterhase zählen nicht)
5. Du bist rundherum glücklich, wenn...
6. Regen, kalt, grau. Wie machst du dir trotzdem einen schönen Tag?
7. Kino oder DVD-Abend zu Hause?
8. Sommer oder Winter?
9. Wenn ein Buch verfilmt wird, liest du zuerst das Buch und guckst dir dann den Film an? Oder andersrum? Oder entweder Buch oder Film?
10. Dein Geheimtipp zum Entspannen und Abschalten in der (Mittags-)Pause?
11. Du musstest heute schon richtig herzhaft lachen, weil...
Und ich nominiere:
1. Wünschi
2. Frollein Doctor (sofern du die Zeit dazu findest bzw in der wenigen Zeit Lust dazu hast ;) )
3. Fiona
4. Marie (für dich gilt das selbe wie für unsere Fr. Dr. ;) )
5. Myu
6. Sandra
Dat war's :)
Mittwoch, 14. September 2016
Change the way you are.... called
Ihr Lieben, ich ändere meinen Namen. Aus J.B. wird nun Juliane. Aber immer noch B. ;) Und außer dem Nutzernamen ändert sich exakt... nüscht.
Ich bin immer noch ich, immer noch verheiratet, immer noch alles wie gehabt. Nur eben der Benutzername nicht. Dies hat verschiedenen Gründe. Der Hauptgrund: Ich hatte keinen Bock mehr auf Initialen. Der Zweite... Dazu vielleicht bald mehr. Vielleicht. Wenn ich mich überhaupt dazu entschließe. Aber jetzt bin ich ruhig. Denn ich finde das immer total fies. Andeutungen machen und dann nichts mehr dazu sagen. In diesem Sinne...
Ich drück euch ;)
Ich bin immer noch ich, immer noch verheiratet, immer noch alles wie gehabt. Nur eben der Benutzername nicht. Dies hat verschiedenen Gründe. Der Hauptgrund: Ich hatte keinen Bock mehr auf Initialen. Der Zweite... Dazu vielleicht bald mehr. Vielleicht. Wenn ich mich überhaupt dazu entschließe. Aber jetzt bin ich ruhig. Denn ich finde das immer total fies. Andeutungen machen und dann nichts mehr dazu sagen. In diesem Sinne...
Ich drück euch ;)
Dienstag, 6. September 2016
Schwiegermutter 2.0. Oder: Man sollte den Tag nicht vor dem Abend loben.
Wenn man mal das Wort "Schwiegermutter" googelt wird einem ja allerlei angezeigt. Witze, Ratgeber, Selbst-Test's zur Frage "Welchen Schwiegermutter-Typ hast du" ja sogar eine eigene Schwiegermutter-Seite gibt es.
Meine Schwiegermutter und ich. Bisher - und damit meine ich bis zur Geburt von Mini-B. - hatte ich keinerlei Probleme mit ihr. Wir wohnen direkt Haus an Haus, teilen uns einen großen Garten und generell sieht man nicht, wo ihr Grundstück aufhört und unseres anfängt. Bisher hat sie sich nie groß eingemischt, hat uns nicht reingeredet und stand trotz der räumlichen Nähe nicht jeden Tag auf der Matte. Kurz gesagt: Ich hatte nichts, wirklich absolut gar nichts zu beklagen.
Seit der Kleine da ist ist das anders. Grundlegend.
Schon während der Schwangerschaft hat sie manchmal einen Satz à la "Du sollst nicht so viel machen." oder "Pass bloß auf." vom Stapel gelassen. Ok, das ist insofern nichts besonderes, als dass ich solche Sätze auch von meiner Mutter oder meinem Mann zu hören bekommen habe. Und mit Blick auf die eher nicht ganz einfache Schwangerschaft auch legitim.
Jetzt geht das aber weiter. Sehr viel weiter. Und plötzlich habe ich ein Problem mit meiner Schwiegermutter.
Sie steht sehr oft da. Wenn wir draußen sind und sie kriegt es mit - was sie meistens tut weil gemeinsamer Garten - dann ist sie auch da. Immer. Wenn Mini-B. im Kinderwagen liegt und ich kurz mit den Hunden ein paar Schritte die Wiese raus gehe (selbstverständlich nur dann, wenn mein Mann beim Kleinen ist) kommt es oft vor, dass mein Sohn weg ist wenn ich wieder komme. Jaaa, die Oma wollte spazieren gehen...
Ich weiß, ich weiß. Sie meint es doch nur gut. Das mag ja auch sein. Nichts desto trotz fühle ich mich übergangen. Bevormundet. Nicht für voll genommen. Es kommt mir vor, als zweifelt sie an mir als Mama. Denn nie ist es ok, so wie es ist. Mal ist Mini-B. zu warm angezogen, dann zu kalt. Dann kriegt er in der Trage keine Luft und verzogen wird er dadurch auch. Wahlweise auch alles zusammen. Wenn er an der Brust weint und sie kriegt es mit kriegt er nicht genug oder wahlweise auch gleich gar keine Milch. Wenn ich ihn auf dem Arm habe bis er einschläft ist es falsch. Denn ich soll ihn mittags doch einfach hoch in sein Bett legen, den Rollladen runter lassen und gehen. Er solle jetzt schon so zwei Stunden Mittagsschlaf machen. Dazu sei er nun alt genug...
Sie akzeptiert es nicht, wenn er müde ist und ich nicht möchte, dass sie dann noch Quatsch mit ihm macht. Hat er dann nicht innerhalb von zwei Minuten die Augen zu "ist er doch hellwach und überhaupt nicht müde." Das herzhafte Gähnen und die müden Augen werden ignoriert.
Es liegt an mir. Immer. Und sie weiß es besser. Auch immer.
Das macht mich rasend.
Verdammte Axt, ich kenne meinen Sohn. Ich sehe ihm an, wenn er müde ist. Wenn er Hunger hat. Ich weiß, wann er friert und wann ihm zu heiß ist.
Ich sage nicht, dass ich durchgehend alles richtig mache. Denn das mache ich sicher nicht. Jeder macht Fehler. Aber wenn ich etwas wirklich nicht weiß oder tatsächlich Hilfe brauche dann frag ich schon. Und ansonsten mache ich's, wie ich es für richtig halte. Das geht sie letztlich nichts an. Mein Mann und ich müssen uns einig sein. Und sie hat sich raus zu halten und das zu akzeptieren war wir vor geben.
Was es für mich noch schlimmer macht: Sie triggert mir da voll in alte Gefühle und Denkmuster rein.
Ich hab da keinen Bock drauf. Ich will nicht. Ich mag nicht. Ich schnappe mir Mann und Sohn und wandere aus. Ziehe weg. Irgendwas in der Art.
Aber das würde das "Dahinter" nicht lösen. Also gehen wir es an.
Bock hab ich trotzdem keinen. Und meine Schwiegermutter soll trotzdem ruhig sein. Wollte ich nur nochmal erwähnt haben.
Meine Schwiegermutter und ich. Bisher - und damit meine ich bis zur Geburt von Mini-B. - hatte ich keinerlei Probleme mit ihr. Wir wohnen direkt Haus an Haus, teilen uns einen großen Garten und generell sieht man nicht, wo ihr Grundstück aufhört und unseres anfängt. Bisher hat sie sich nie groß eingemischt, hat uns nicht reingeredet und stand trotz der räumlichen Nähe nicht jeden Tag auf der Matte. Kurz gesagt: Ich hatte nichts, wirklich absolut gar nichts zu beklagen.
Seit der Kleine da ist ist das anders. Grundlegend.
Schon während der Schwangerschaft hat sie manchmal einen Satz à la "Du sollst nicht so viel machen." oder "Pass bloß auf." vom Stapel gelassen. Ok, das ist insofern nichts besonderes, als dass ich solche Sätze auch von meiner Mutter oder meinem Mann zu hören bekommen habe. Und mit Blick auf die eher nicht ganz einfache Schwangerschaft auch legitim.
Jetzt geht das aber weiter. Sehr viel weiter. Und plötzlich habe ich ein Problem mit meiner Schwiegermutter.
Sie steht sehr oft da. Wenn wir draußen sind und sie kriegt es mit - was sie meistens tut weil gemeinsamer Garten - dann ist sie auch da. Immer. Wenn Mini-B. im Kinderwagen liegt und ich kurz mit den Hunden ein paar Schritte die Wiese raus gehe (selbstverständlich nur dann, wenn mein Mann beim Kleinen ist) kommt es oft vor, dass mein Sohn weg ist wenn ich wieder komme. Jaaa, die Oma wollte spazieren gehen...
Ich weiß, ich weiß. Sie meint es doch nur gut. Das mag ja auch sein. Nichts desto trotz fühle ich mich übergangen. Bevormundet. Nicht für voll genommen. Es kommt mir vor, als zweifelt sie an mir als Mama. Denn nie ist es ok, so wie es ist. Mal ist Mini-B. zu warm angezogen, dann zu kalt. Dann kriegt er in der Trage keine Luft und verzogen wird er dadurch auch. Wahlweise auch alles zusammen. Wenn er an der Brust weint und sie kriegt es mit kriegt er nicht genug oder wahlweise auch gleich gar keine Milch. Wenn ich ihn auf dem Arm habe bis er einschläft ist es falsch. Denn ich soll ihn mittags doch einfach hoch in sein Bett legen, den Rollladen runter lassen und gehen. Er solle jetzt schon so zwei Stunden Mittagsschlaf machen. Dazu sei er nun alt genug...
Sie akzeptiert es nicht, wenn er müde ist und ich nicht möchte, dass sie dann noch Quatsch mit ihm macht. Hat er dann nicht innerhalb von zwei Minuten die Augen zu "ist er doch hellwach und überhaupt nicht müde." Das herzhafte Gähnen und die müden Augen werden ignoriert.
Es liegt an mir. Immer. Und sie weiß es besser. Auch immer.
Das macht mich rasend.
Verdammte Axt, ich kenne meinen Sohn. Ich sehe ihm an, wenn er müde ist. Wenn er Hunger hat. Ich weiß, wann er friert und wann ihm zu heiß ist.
Ich sage nicht, dass ich durchgehend alles richtig mache. Denn das mache ich sicher nicht. Jeder macht Fehler. Aber wenn ich etwas wirklich nicht weiß oder tatsächlich Hilfe brauche dann frag ich schon. Und ansonsten mache ich's, wie ich es für richtig halte. Das geht sie letztlich nichts an. Mein Mann und ich müssen uns einig sein. Und sie hat sich raus zu halten und das zu akzeptieren war wir vor geben.
Was es für mich noch schlimmer macht: Sie triggert mir da voll in alte Gefühle und Denkmuster rein.
Ich hab da keinen Bock drauf. Ich will nicht. Ich mag nicht. Ich schnappe mir Mann und Sohn und wandere aus. Ziehe weg. Irgendwas in der Art.
Aber das würde das "Dahinter" nicht lösen. Also gehen wir es an.
Bock hab ich trotzdem keinen. Und meine Schwiegermutter soll trotzdem ruhig sein. Wollte ich nur nochmal erwähnt haben.
Montag, 29. August 2016
Briefe an dich
Mein kleiner großer Sonnenschein.
16 Wochen. Über ein viertel Jahr. Nach wie vor denke ich so oft, dass die Zeit doch langsamer vergehen sollte. Und mindestens genau so oft freue ich mich auf all das, was da noch kommt. Was wir noch zusammen erleben werden. Denn auch wenn ich es mir nicht vorstellen konnte und oft immer noch nicht kann: Es wird einfach immer noch schöner.
Anfang August warst du das erste Mal krank. Sommergrippe. Der Papa fing an, dann hat es mich und zwei Tage später leider auch dich erwischt. Schnupfennase. Etwas Husten. Und Fieber. Allerdings war die Tatsache, dass du nun auch krank bist wohl für mich schlimmer als für dich. Zum Glück muss man ja sagen.
Mittlerweile findest du Liegen ziemlich doof. Unter deinem Spielbogen geht es noch, aber auch nicht allzu lange. Zumindest nicht alleine. Du möchtest beschäftigt werden. Neue Dinge sehen. Und sitzen. Sitzen ist dein Größtes derzeit. Noch nicht alleine, aber trotzdem. Wenn du liegst ziehst du dich sofort hoch, sobald du irgendwelche anderen Finger zu fassen bekommst. Dann bist du stolz wie Oskar dass du es quasi alleine geschafft hast. Dann sitzt du da und guckst dich erstmal ausgiebig um. Meistens mit offenem Mund. Und ich könnte dich auffressen.
Was du auch echt dufte findest ist Quatsch machen. Vorzugsweise mit Papa, der kann das nämlich richtig gut. Und freut sich mindestens so sehr wie du dich freust. Ihr lacht und gluckst dann um die Wette. Und ich weiß wieder einmal nicht wohin mit dieser ganzen Liebe.
Du bist gerne unterwegs. Du willst etwas sehen von der Welt. Zumindest von der "kleinen" vor unserer Haustüre. Autofahren ist grade allerdings gar nicht mehr deins. Vielleicht, weil du nichts siehst? Kinderwagen ist auch nicht mehr so der Hit. Wenn wir also spazieren gehen am allerliebsten in der Trage. Nach wie vor gilt: Wenn nichts mehr hilft - rein in die Manduca. Was hat mir das Teil schon "den Arsch gerettet" - und dir deinen Schlaf gesichert. (Du schläfst übrigens auch grade darin während ich diesen Text tippe.)
Abends gehst du derzeit zwischen 19:00 und 20 Uhr ins Bett.
Allermeistens legen wir uns ins große Bett und stillen bis du schläfst. Das kann zwischen 10 Minuten und 1,5 Stunden dauern. Selten auch mal länger. Das "Schwierigste" an diesen Abenden ist für mich, nicht gleich mit einzuschlafen.
An den anderen Abenden läuft es ganz anders ab. Dann trinkst du dich ruck zuck satt und dann schreist du. Ich trage dich dann so lange, bis du dich beruhigst und einschläfst. Wenn ich Glück habe kann ich dich dann gleich ins Bett legen und du schläfst selig weiter. Wenn ich allerdings "Pech" habe wachst du auf, sobald deine Backe die Matratze berührt und das Ganze beginnt von vorne. Diese Abende sind anstrengend. Hauptsächlich deshalb, weil ich dann nicht weiß wieso du so weinst. War der Tag zu anstrengend? Hast du viel zu verarbeiten? Plagt dich sonst etwas? Diese Abende sind aber zum Glück eher die Ausnahme. Nachts schläfst du - wenn du dann wirklich schläfst - nach wie vor gut. Inzwischen auch schon oft 8 Stunden am Stück.
Dies galt zumindest für die Zeit vor dem aktuellen Schub. Puuh, der macht dir ganz schön zu schaffen. Seither legen wir uns zwar auch ins große Bett und stillen und oft schläfst du dabei auch ein. Aber dann schläfst du nur weiter, wenn ich bei dir liegen bleibe. Drei Tage haben wir quasi Dauer-Stillend auf dem Sofa verbracht. Und auch nachts kommst du mindestens 4 - 5 Mal. Dazwischen ist dein Schlaf meist sehr unruhig und die letzten Nächte bist du gegen 4 Uhr morgens auch weinend aufgewacht. Dann möchtest du auf den Arm genommen werden und kuschelst dich eng an mich. Meist drehen wir ein paar Ründchen durch's Schlafzimmer bis du dich vollends beruhigt hast.
Wenn du dann aber so zwischen 6 und 8 "richtig" aufwachst bringst du mein Herz gleich wieder zum Schmelzen. Du reckst und streckst dich, wälzt dich ein paar Mal hin und her, dann machst du deine wunderschönen, großen, braunen Augen auf, guckst mich an und schenkst mir dein himmlisches Lächeln. Manchmal möchtest du dann gleich im Bett nochmal stillen, manchmal möchtest du auch gleich aufstehen. Das ist ganz unterschiedlich. Auf dem Wickeltisch erzählst du mir dann von deiner Nacht. Und von allem, was dir sonst noch einfällt. Und ich könnte dir stundenlang zuhören.
Genau wie dein Papa. Wenn du nämlich aufwachst wenn er noch da ist lässt er es sich nicht nehmen, dich aus dem Bett zu holen, zu wickeln und dich anzuziehen.
Du wirst groß, mein Schatz. Das merkt man auch an deinen Klamotten denn so langsam aber sicher sind die ersten 56er Sachen zu klein. Laut der U4 bist du inzwischen 65 cm groß und wiegst 6.240 Gramm.
Auch wurdest du das erste Mal geimpft. Die Impfung an sich hast du super weg gesteckt, man hat dir danach überhaupt nichts angemerkt. Aber die Spritze fandest du gar nicht toll, du hast geschrien wie am Spieß. Mein armes Baby...
Du fängst langsam aber sicher an zu fremdeln. Hauptsächlich dann, wenn du müde oder grade erst aufgewacht bist. Dann gehen meist nur Mama oder Papa. Das kann vor allem deine Oma - also die Mama von deinem Papa - nur schwer akzeptieren. Tja. Das ist tatsächlich eine Herausforderung für mich, denn ich muss mich dann durchsetzen dass sie mir dich zurück gibt. Selbstverständlich will ich das, denn ich möchte keinesfalls, dass du gezwungen wirst bei jemandem zu bleiben bei dem du grade nicht sein magst.
Langsam aber sicher beginnst du, dich für unser Essen zu interessieren. Vor allem dann, wenn du derweil bei mir auf dem Schoß sitzt und direkt am Tisch dabei bist. Dann guckst du schon ganz aufmerksam was wir da machen.
Aktuell sabberst du auch viel. Kommt da doch schon das erste Zähnchen? Ja, es geht ruck zuck. Quasi von einem Tag auf den anderen kannst du neue Dinge. Du hältst dein Spielzeug selbst, die Rassel, dein tolles grünes Frosch-Rascheltuch und deinen Raschel-Bär magst du derzeit am Liebsten. Oder die Molton-Tücher. Die ersten Dinge steckst du dir auch schon in den Mund und du bist ein kleiner Daumenlutscher geworden.
Du brabbelst, du quitschst, du lachst und du grummelst / fauchst. Du suchst nach Mama und Papa und guckst uns hinterher, wenn wir weg gehen. Du guckst den Hunden beim Toben zu, du drückst im Liegen deinen Poppes hoch und du fängst auf dem Arm an zu hüpfen, wenn man dich "in Fahrtrichtung" trägt sodass du siehst wo es hin geht. Und bestimmt habe ich eh drei Mal die Hälfte vergessen.
Mein inzwischen nicht mehr ganz so kleines Baby, ich liebe dich. Über alles auf der Welt. Nie hätte ich gedacht, dass man so lieben kann. Es ist unbeschreiblich. Ja, ich würde alles für dich tun. Ohne zu zögern.
♥
Deine Mama
16 Wochen. Über ein viertel Jahr. Nach wie vor denke ich so oft, dass die Zeit doch langsamer vergehen sollte. Und mindestens genau so oft freue ich mich auf all das, was da noch kommt. Was wir noch zusammen erleben werden. Denn auch wenn ich es mir nicht vorstellen konnte und oft immer noch nicht kann: Es wird einfach immer noch schöner.
Anfang August warst du das erste Mal krank. Sommergrippe. Der Papa fing an, dann hat es mich und zwei Tage später leider auch dich erwischt. Schnupfennase. Etwas Husten. Und Fieber. Allerdings war die Tatsache, dass du nun auch krank bist wohl für mich schlimmer als für dich. Zum Glück muss man ja sagen.
Mittlerweile findest du Liegen ziemlich doof. Unter deinem Spielbogen geht es noch, aber auch nicht allzu lange. Zumindest nicht alleine. Du möchtest beschäftigt werden. Neue Dinge sehen. Und sitzen. Sitzen ist dein Größtes derzeit. Noch nicht alleine, aber trotzdem. Wenn du liegst ziehst du dich sofort hoch, sobald du irgendwelche anderen Finger zu fassen bekommst. Dann bist du stolz wie Oskar dass du es quasi alleine geschafft hast. Dann sitzt du da und guckst dich erstmal ausgiebig um. Meistens mit offenem Mund. Und ich könnte dich auffressen.
Was du auch echt dufte findest ist Quatsch machen. Vorzugsweise mit Papa, der kann das nämlich richtig gut. Und freut sich mindestens so sehr wie du dich freust. Ihr lacht und gluckst dann um die Wette. Und ich weiß wieder einmal nicht wohin mit dieser ganzen Liebe.
Du bist gerne unterwegs. Du willst etwas sehen von der Welt. Zumindest von der "kleinen" vor unserer Haustüre. Autofahren ist grade allerdings gar nicht mehr deins. Vielleicht, weil du nichts siehst? Kinderwagen ist auch nicht mehr so der Hit. Wenn wir also spazieren gehen am allerliebsten in der Trage. Nach wie vor gilt: Wenn nichts mehr hilft - rein in die Manduca. Was hat mir das Teil schon "den Arsch gerettet" - und dir deinen Schlaf gesichert. (Du schläfst übrigens auch grade darin während ich diesen Text tippe.)
Abends gehst du derzeit zwischen 19:00 und 20 Uhr ins Bett.
Allermeistens legen wir uns ins große Bett und stillen bis du schläfst. Das kann zwischen 10 Minuten und 1,5 Stunden dauern. Selten auch mal länger. Das "Schwierigste" an diesen Abenden ist für mich, nicht gleich mit einzuschlafen.
An den anderen Abenden läuft es ganz anders ab. Dann trinkst du dich ruck zuck satt und dann schreist du. Ich trage dich dann so lange, bis du dich beruhigst und einschläfst. Wenn ich Glück habe kann ich dich dann gleich ins Bett legen und du schläfst selig weiter. Wenn ich allerdings "Pech" habe wachst du auf, sobald deine Backe die Matratze berührt und das Ganze beginnt von vorne. Diese Abende sind anstrengend. Hauptsächlich deshalb, weil ich dann nicht weiß wieso du so weinst. War der Tag zu anstrengend? Hast du viel zu verarbeiten? Plagt dich sonst etwas? Diese Abende sind aber zum Glück eher die Ausnahme. Nachts schläfst du - wenn du dann wirklich schläfst - nach wie vor gut. Inzwischen auch schon oft 8 Stunden am Stück.
Dies galt zumindest für die Zeit vor dem aktuellen Schub. Puuh, der macht dir ganz schön zu schaffen. Seither legen wir uns zwar auch ins große Bett und stillen und oft schläfst du dabei auch ein. Aber dann schläfst du nur weiter, wenn ich bei dir liegen bleibe. Drei Tage haben wir quasi Dauer-Stillend auf dem Sofa verbracht. Und auch nachts kommst du mindestens 4 - 5 Mal. Dazwischen ist dein Schlaf meist sehr unruhig und die letzten Nächte bist du gegen 4 Uhr morgens auch weinend aufgewacht. Dann möchtest du auf den Arm genommen werden und kuschelst dich eng an mich. Meist drehen wir ein paar Ründchen durch's Schlafzimmer bis du dich vollends beruhigt hast.
Wenn du dann aber so zwischen 6 und 8 "richtig" aufwachst bringst du mein Herz gleich wieder zum Schmelzen. Du reckst und streckst dich, wälzt dich ein paar Mal hin und her, dann machst du deine wunderschönen, großen, braunen Augen auf, guckst mich an und schenkst mir dein himmlisches Lächeln. Manchmal möchtest du dann gleich im Bett nochmal stillen, manchmal möchtest du auch gleich aufstehen. Das ist ganz unterschiedlich. Auf dem Wickeltisch erzählst du mir dann von deiner Nacht. Und von allem, was dir sonst noch einfällt. Und ich könnte dir stundenlang zuhören.
Genau wie dein Papa. Wenn du nämlich aufwachst wenn er noch da ist lässt er es sich nicht nehmen, dich aus dem Bett zu holen, zu wickeln und dich anzuziehen.
Du wirst groß, mein Schatz. Das merkt man auch an deinen Klamotten denn so langsam aber sicher sind die ersten 56er Sachen zu klein. Laut der U4 bist du inzwischen 65 cm groß und wiegst 6.240 Gramm.
Auch wurdest du das erste Mal geimpft. Die Impfung an sich hast du super weg gesteckt, man hat dir danach überhaupt nichts angemerkt. Aber die Spritze fandest du gar nicht toll, du hast geschrien wie am Spieß. Mein armes Baby...
Du fängst langsam aber sicher an zu fremdeln. Hauptsächlich dann, wenn du müde oder grade erst aufgewacht bist. Dann gehen meist nur Mama oder Papa. Das kann vor allem deine Oma - also die Mama von deinem Papa - nur schwer akzeptieren. Tja. Das ist tatsächlich eine Herausforderung für mich, denn ich muss mich dann durchsetzen dass sie mir dich zurück gibt. Selbstverständlich will ich das, denn ich möchte keinesfalls, dass du gezwungen wirst bei jemandem zu bleiben bei dem du grade nicht sein magst.
Langsam aber sicher beginnst du, dich für unser Essen zu interessieren. Vor allem dann, wenn du derweil bei mir auf dem Schoß sitzt und direkt am Tisch dabei bist. Dann guckst du schon ganz aufmerksam was wir da machen.
Aktuell sabberst du auch viel. Kommt da doch schon das erste Zähnchen? Ja, es geht ruck zuck. Quasi von einem Tag auf den anderen kannst du neue Dinge. Du hältst dein Spielzeug selbst, die Rassel, dein tolles grünes Frosch-Rascheltuch und deinen Raschel-Bär magst du derzeit am Liebsten. Oder die Molton-Tücher. Die ersten Dinge steckst du dir auch schon in den Mund und du bist ein kleiner Daumenlutscher geworden.
Du brabbelst, du quitschst, du lachst und du grummelst / fauchst. Du suchst nach Mama und Papa und guckst uns hinterher, wenn wir weg gehen. Du guckst den Hunden beim Toben zu, du drückst im Liegen deinen Poppes hoch und du fängst auf dem Arm an zu hüpfen, wenn man dich "in Fahrtrichtung" trägt sodass du siehst wo es hin geht. Und bestimmt habe ich eh drei Mal die Hälfte vergessen.
Mein inzwischen nicht mehr ganz so kleines Baby, ich liebe dich. Über alles auf der Welt. Nie hätte ich gedacht, dass man so lieben kann. Es ist unbeschreiblich. Ja, ich würde alles für dich tun. Ohne zu zögern.
♥
Deine Mama
Mittwoch, 24. August 2016
Alltagsanekdote # 10
Ich telefoniere mit meiner Mama.
Es klingelt an der Haustür. Das ist der Heizungsmonteur, pünktlich auf die Minute.
Ich bitte meine Mama kurz zu warten und lass den Monteur rein.
Geh mit ihm in den Keller, zeig ihm wo's tropft und unterhalte mich mit ihm.
15 Min später kommt mein Mann und ich geh wieder hoch.
Sehe das Telefon auf dem Sofa liegen...
Scheiße. Mama vergessen.
Es klingelt an der Haustür. Das ist der Heizungsmonteur, pünktlich auf die Minute.
Ich bitte meine Mama kurz zu warten und lass den Monteur rein.
Geh mit ihm in den Keller, zeig ihm wo's tropft und unterhalte mich mit ihm.
15 Min später kommt mein Mann und ich geh wieder hoch.
Sehe das Telefon auf dem Sofa liegen...
Scheiße. Mama vergessen.
Montag, 22. August 2016
Von Kindesbeinen an
Mein Sohn ist noch kein halbes Jahr alt und schon geht es los.
"Nein, nicht weinen."
"Lachen. Komm, lach doch."
"Guck MICH an. Hier bin ich. Los, guck MICH an."
"Jetzt ist die Oma da / jetzt bist du bei der Oma, da wird nicht geweint."
Und so weiter, und so fort. Ich HASSE das. Er ist noch ein Baby. Das heißt einerseits, dass er das noch gar nicht versteht. Zum Glück. Das heißt aber auch andererseits, dass er jetzt schon "funktionieren" soll. Nicht zum Glück.
Hauptsächlich bekommt er diese und andere Sätze dieser Art von meiner Schwiegermutter zu hören. Ab und an auch von meinem Schwiegervater. Von meinen Eltern hab ich noch nichts in der Art gehört. Fairerweise muss ich aber dazu sagen, dass sie ihn deutlich weniger sehen.
Zurück zum eigentlichen Thema.
Wieso ist das so? Wieso muss schon ein Baby funktionieren? Wieso muss schon ein Baby tun, was man ihm sagt. Das ist doch schlimm.
Ich möchte nicht, dass Mini-B. so aufwächst. Ich möchte nicht, dass er auf die Idee kommt nur dann gemocht zu werden, wenn er funktioniert. Wenn er lacht obwohl ihm nach weinen zumute ist. Und wenn er der Oma seine volle Aufmerksamkeit widmet wann immer sie das möchte.
Ja, es ist gut möglich, dass ich auf diesem Ohr besonders hellhörig bin weil ich so aufgewachsen bin. Das kann sogar sehr gut sein.
Aber umso weniger möchte ich, dass Mini-B. auch so aufwächst.
Ich möchte, dass er weiß dass er geliebt wird. So wie er ist. Ob er gut drauf ist oder nicht. Ob er lacht oder weint oder tobt oder Späße macht oder durch die Gegend wütet. Ich möchte, dass er weiß dass er geliebt wird. Bedingungslos. Mit all seinen Facetten, Gefühlen und Eigenheiten.
Und zwar immer.
Und dafür werde ich mich Notfalls auch mit allen anlegen, die meinem Sohn etwas anderes vermitteln.
"Nein, nicht weinen."
"Lachen. Komm, lach doch."
"Guck MICH an. Hier bin ich. Los, guck MICH an."
"Jetzt ist die Oma da / jetzt bist du bei der Oma, da wird nicht geweint."
Und so weiter, und so fort. Ich HASSE das. Er ist noch ein Baby. Das heißt einerseits, dass er das noch gar nicht versteht. Zum Glück. Das heißt aber auch andererseits, dass er jetzt schon "funktionieren" soll. Nicht zum Glück.
Hauptsächlich bekommt er diese und andere Sätze dieser Art von meiner Schwiegermutter zu hören. Ab und an auch von meinem Schwiegervater. Von meinen Eltern hab ich noch nichts in der Art gehört. Fairerweise muss ich aber dazu sagen, dass sie ihn deutlich weniger sehen.
Zurück zum eigentlichen Thema.
Wieso ist das so? Wieso muss schon ein Baby funktionieren? Wieso muss schon ein Baby tun, was man ihm sagt. Das ist doch schlimm.
Ich möchte nicht, dass Mini-B. so aufwächst. Ich möchte nicht, dass er auf die Idee kommt nur dann gemocht zu werden, wenn er funktioniert. Wenn er lacht obwohl ihm nach weinen zumute ist. Und wenn er der Oma seine volle Aufmerksamkeit widmet wann immer sie das möchte.
Ja, es ist gut möglich, dass ich auf diesem Ohr besonders hellhörig bin weil ich so aufgewachsen bin. Das kann sogar sehr gut sein.
Aber umso weniger möchte ich, dass Mini-B. auch so aufwächst.
Ich möchte, dass er weiß dass er geliebt wird. So wie er ist. Ob er gut drauf ist oder nicht. Ob er lacht oder weint oder tobt oder Späße macht oder durch die Gegend wütet. Ich möchte, dass er weiß dass er geliebt wird. Bedingungslos. Mit all seinen Facetten, Gefühlen und Eigenheiten.
Und zwar immer.
Und dafür werde ich mich Notfalls auch mit allen anlegen, die meinem Sohn etwas anderes vermitteln.
Samstag, 20. August 2016
Der Beginn einer wundervollen Zeit
20.08.15 - ZT 18
4 Progynova
3x2 Utrogest
Transfer von einer wunderschönen Blastozyste.
Dies schrieb ich genau vor einem Jahr in meinem - nicht veröffentlichten - Kryo-Tagebuch-Post.
Es war ein wunderschöner, warmer Sommertag. Früh morgens machten dein Papa und ich uns auf den Weg ins Kinderwunsch-Zentrum. Das allererste Mal, dass dein Papa bei einem Transfer dabei war.
Der Prof. hatte Urlaub, du wurdest mir also vom Herrn Dr. transferiert. Ansonsten war alles gleich. Wir durften dich erst auf einem Foto und schließlich direkt vor dem Transfer über den Bildschirm sehen. Irre.
Heute seit genau einem Jahr bist du nun also da. In meinem Bauch. In meinem Herzen. In unserem Leben.
Und jetzt liegst du oben im Bett und schläfst, nachdem du mir von deinem Laufstall aus unter deinem Spielbogen liegend die Ohren voll gebrabbelt hast. ❤️
Ich liebe dich, mein kleiner großer Schatz. Mein Herz. Mein Ein und Alles.
4 Progynova
3x2 Utrogest
Transfer von einer wunderschönen Blastozyste.
Dies schrieb ich genau vor einem Jahr in meinem - nicht veröffentlichten - Kryo-Tagebuch-Post.
Es war ein wunderschöner, warmer Sommertag. Früh morgens machten dein Papa und ich uns auf den Weg ins Kinderwunsch-Zentrum. Das allererste Mal, dass dein Papa bei einem Transfer dabei war.
Der Prof. hatte Urlaub, du wurdest mir also vom Herrn Dr. transferiert. Ansonsten war alles gleich. Wir durften dich erst auf einem Foto und schließlich direkt vor dem Transfer über den Bildschirm sehen. Irre.
Heute seit genau einem Jahr bist du nun also da. In meinem Bauch. In meinem Herzen. In unserem Leben.
Und jetzt liegst du oben im Bett und schläfst, nachdem du mir von deinem Laufstall aus unter deinem Spielbogen liegend die Ohren voll gebrabbelt hast. ❤️
Ich liebe dich, mein kleiner großer Schatz. Mein Herz. Mein Ein und Alles.
Mittwoch, 17. August 2016
Die Vorbereitungen laufen
Gestern den ersten Tag nach jedem Stillen noch für 5 Minuten gepumpt. Ergebnis bisher sehr ernüchternd: 20 ml. Vom ganzen gestrigen Tag. Wenn das nicht noch deutlich mehr wird sehe ich schwarz.
Geplant war nämlich eigentlich, nach den Ferien wieder in den Unterricht zu gehen. Aber dazu sollte deutlich mehr Milch da sein, meine Hebi meinte zur Sicherheit 150 ml. Schließlich soll Sohnemann auch satt werden wenn der Göttergatte ihn ins Bett bringt.
Geplant war nämlich eigentlich, nach den Ferien wieder in den Unterricht zu gehen. Aber dazu sollte deutlich mehr Milch da sein, meine Hebi meinte zur Sicherheit 150 ml. Schließlich soll Sohnemann auch satt werden wenn der Göttergatte ihn ins Bett bringt.
Montag, 15. August 2016
Wohoow!
Meine werten Damen und Herren,
Noch ein kurzes P.S.: Ich komm grade zu nix. Also Blog-technisch. Ich habe einige Post's in der Warteschleife und irgendwann bald und so. Ihr wisst schon ;) Das Leben tobt. Und das ist auch gut so.
ich hoffe, Sie haben alle die Party-Buxen an. Wenn nicht - dann ab dafür. Aber zz wenn ich bitten darf.
Ihr Lieben, ihr seid fantastisch!
100.000 Klicks. Bis ich es mal sehe sogar schon mehr.
Das muss man sich erstmal auf der Zunge zergehen lassen. Also ich muss das jedenfalls. Mit dem ersten Glas Sekt was ich irgendwann wieder trinken werde stoße ich auf euch an. Versprochen!
DAAAAAANKE!!
Noch ein kurzes P.S.: Ich komm grade zu nix. Also Blog-technisch. Ich habe einige Post's in der Warteschleife und irgendwann bald und so. Ihr wisst schon ;) Das Leben tobt. Und das ist auch gut so.
Sonntag, 14. August 2016
Alltagsanekdote # 9
Samstag, 13. August 2016
Fest hier im Ort
Wir unterwegs, Mini-B. im Kinderwagen. Über dem Kinderwagen hing ein grünes Molton-Tuch. Also vorne runter. Weil Sonne und so. Ihr versteht.
Geht eine ältere Dame an uns vorbei, stupft ihren ebenfalls älteren Gatten in die Seite und sagt: "Oh mein Gott, guck mal. Das arme Baby kriegt gar keine Luft!"
Genau. Weil Molton gleich Folie. Und so. Ich Rabenmutter. Also echt.
Fest hier im Ort
Wir unterwegs, Mini-B. im Kinderwagen. Über dem Kinderwagen hing ein grünes Molton-Tuch. Also vorne runter. Weil Sonne und so. Ihr versteht.
Geht eine ältere Dame an uns vorbei, stupft ihren ebenfalls älteren Gatten in die Seite und sagt: "Oh mein Gott, guck mal. Das arme Baby kriegt gar keine Luft!"
Genau. Weil Molton gleich Folie. Und so. Ich Rabenmutter. Also echt.
Abonnieren
Posts (Atom)

