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Mittwoch, 13. Mai 2015

Manchmal muss man für seine Träume ganz nah an den Abgrund


Gefunden auf: schattenwege.net



Manchmal. Wieder einmal.

Und manchmal muss eine Entscheidung her. Springe ich? Drehe ich um? Oder bleib ich einfach mal nen Moment stehen?

Die liebe Isa hat mich mit ihrer klitzekleinen Frage auf den Kopf gestellt. Oder, wie sie sagt, zurück auf die Füße. Ich glaube, das trifft tatsächlich eher zu.

Instinkt. Bauchgefühl. Intuition. Oft gehört. Oft überhört. Ignoriert.

Was brauchst du jetzt?

Ja, was brauche ich denn jetzt?

Mein Bauchgefühl weiß es. Und sagt es mir auch. Klipp und klar.

Halt. Stopp. Pause. Zeit für mich. Zeit zum Luft holen. Zeit für Dinge, die mir - meiner Seele - gut tun. Weil ich mich tatsächlich ausgebrannt fühle. Leer. Kraft-, Mut- und Hoffnungslos. Wenn ich an den nächsten Versuch denke sträubt sich alles in mir. Ich fühle was zu tun ist. Ich fühle meinen Weg. Und trotzdem bin ich versucht, mich dagegen zu wehren.

Wieso? Wieso fällt es mir so schwer, auf mein Bauchgefühl zu hören? Wo ich doch weiß, dass es wenig Sinn macht, es zu ignorieren und entgegengesetzt zu handeln und zu leben.

Es ist anstrengend. Und irgendwann geht einem die Luft aus.

Auf der anderen Seite ist aber die Angst. Und diese Stimme im Kopf die sagt: Ein Leben ohne Kinder ist unvorstellbar. Sinnlos. Für mich. Dabei muss ich mich ja nicht endgültig vom Kinderwunsch verabschieden. Was spricht gegen eine Pause? Ich bin ja noch jung... Ja. Schon. Trotzdem fühle ich mich unter Zeitdruck. So sehr. Und doch geht nichts mehr.

Dem Göttergatten ist es völlig wurscht ob ich gleich weiter mache oder erst in 2 Jahren. Und es ist ihm wirklich egal. Zumindest versichert er mir das sooft ich ihn danach frage. Seine Aussage: "Ich brauche keine Kinder um mein Leben als erfüllt zu betrachten. Kinder sind nicht die Erfüllung meines Lebenstraumes." Gut. Lass ich mal so stehen, denn alles weitere wäre Interpretation meinerseits. Wahrscheinlich ist er mir mit dieser Einstellung so viel voraus.

Denn was sich sicherlich noch ändern darf ist meine Vorstellung, dass ein Leben ohne Kind(er) sinnlos ist. In dieser Hinsicht hat sich schon viel in mir verändert. Ganz zu Beginn sollte ein Kind mich aus meinem so sehr gehassten Job raus holen. Mein Leben besser machen. Mir eine Daseinsberechtigung geben. All sowas eben. Möööp. Geht nicht. Ist nicht die Aufgabe eines Kindes. Nur ich kann die Dinge ändern die mich stören. Nur ich. Ich habe es kapiert. Verinnerlicht. Und handle entsprechend.
Aber diese Sinn-Frage ist geblieben. Ich weiß dass es falsch ist. Und doch werde ich sie nicht los.

Dazu kommt, dass der Herr Göttergatte grade viel in mir antriggert. Sehr viel. Der Arme... Oft merke ich das nicht sofort. Er sagt etwas -  ich fühle mich angegriffen. Und reagiere entsprechend. Beleidigt. Verletzt. Wütend. Ich merke es dann. Irgendwann. Reflektiere. Und frage ihn wie er das nun genau gemeint hat. Ich gebe mir Mühe, nicht gleich angepisst zu sein und ihm die Chance zu geben mir zu erklären wie er das nun meint. Ihn ausreden zu lassen.

Spaß macht das keinen. Mir geht es eh schon nicht gut. Und dann auch noch ständig Streit zu Hause. Nein, das macht wirklich keinen Spaß. Ja, oft reagiere ich über. Aber er reagiert oft auch nicht angemessen. Er versteht mich nicht. Zumindest fühle ich mich von ihm unverstanden. Er mag über vieles nicht reden. Und auch nicht zuhören. Wenn ich das dann aber akzeptiere und mein Herz eben anderweitig ausschütte passt ihm das auch nicht. So verdreht er inzwischen gerne mal die Augen wenn ich den nächsten Termin bei Frau K. in den Kalender eintrage. Ich verlasse mich zu sehr auf sie, sagt er. Und das führt dann gleich wieder zu Stress. Er kann das ja vielleicht mit sich alleine ausmachen. Ich kann das nicht. Er will seine Ruhe. Ich lasse sie ihm. Ich habe akzeptiert dass er eben anders verarbeitet als ich. Ich anders als er. Dann darf er das doch bitte auch akzeptieren...

Ich bin es Leid.

Seit Wochen sitze ich nun wieder in meinem Loch und komme nicht raus. Ich schaffe es nicht. Seit ein paar wenigen Tagen ist es wenigstens etwas ruhiger. In mir. Davor habe ich mich selbst nicht ausgehalten. Ich hatte das Gefühl, irgendetwas zerreißt mich. Innerlich. Ich habe viel geweint. Sehr viel. Tränen der Wut. Angst. Verzweiflung. Hoffnungslosigkeit.

Ängste. Blockaden. Ungleichgewicht.

Beispielsweise das Thema, dass ich in das Leben meines Mannes eingreife. Ihm gefühlt ein Kind andrehen will. Ich greife in sein Leben ein. Ich bestimme über sein Leben. Unveränderbar. Denn ist er erstmal Papa dann ist er das. Unwiderruflich. Wegen mir. Und nur wegen mir. Er "braucht" wie gesagt keine Kinder. Und ich bestimme, dass er eben doch welche bekommt. Wenn ich ihn darauf anspreche sagt er nur, dass das ok sei. Denn wenn es für ihn nicht ok sei wäre er nicht (mehr) bei mir. Aber auch hier geht es tiefer. Bei mir. Irgendwas ist da. Irgendwo.

Diese Ängste (und was da noch mit dran hängt) blockieren mich. Innerlich. Bisher haben wir das alles möglichst klein gehalten. Zwar nicht unterdrückt, aber eben auch nicht richtig hoch geholt. Es wird Zeit, diese Ängste und Blockaden anzugehen. Ohne den nächsten Versuch im Nacken. Ohne Zeitdruck.

Für den Moment bleibe ich also tatsächlich am Abgrund stehen. Äußerlich. Innerlich jedoch arbeitet und bewegt sich eine ganze Menge.


Kommentare:

  1. Ach liebe J ich würde dir so gerne helfen aber leider kann ich das nicht. Ich würde sein Wort als das nehmen was es ist - er braucht keine Kinder, fände es aber auch nicht schlimm wenn er welche hätte. Punkt - kein: du drehst mir was an oder du bürgst mir da was auf das ich nicht will.
    Er ist alt genug um seine Meinung zu sagen und das hat er.
    Diese ganzen Gedanken/ Ängste kommen aus dir heraus und damit muss du irgendwie umgehen und sie verarbeiten.

    ach ich hätte soo gern die eine Pille, die alles einfacher macht und dir helfen... und deswegen drück ich dich eifach ganz dolle!

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    1. Meine Lieblingsspinne :)

      Die Pille nehmen ich dann tatsächlich sehr gerne!

      Ich drück dich ganz dolle zurück. Selbstverständlich mit Abstand zum Bauch ;)

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  2. 1. Die Frage wäre vielleicht nicht: "warum höre ich nicht auf mein Bauchgefühl" sondern.....konkreter......warum erlaube ich mir nicht, für mich selber gut zu sorgen ?

    2. "Ein Leben ohne Kinder ist unvorstellbar. Sinnlos." Das ist ein Glaubens-Satz, ne :) Die kann man sich anschauen.

    Vielleicht kommst Du in beiden Fällen sogar recht flott an den Auslöser heran.

    sorry, auf dem Sprung
    xoxo, Isa

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    1. 1. Hmm...!

      2. Glaubenssatz... Ach ja, da war ja was. Byron Katie oder wie hieß die Gute noch gleich?!
      Ich werde sezieren! :)

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    2. Ja, aber nicht nur. Ist eine Möglichkeit. Mir persönlich liegt die nicht so sehr. Aber das ist indivduell.

      - Die Frage wäre zunächst, woher kommt diese Angst? Wann/wodurch entstand sie ? Hilfsweise: wer in Dir hat diese Angst ? (Auf der anderen Seite ist aber die Angst. Und diese Stimme im Kopf die sagt: Ein Leben ohne Kinder ist unvorstellbar. Sinnlos. Für mich. Dabei muss ich mich ja nicht endgültig vom Kinderwunsch verabschieden.).

      - Mit der Umkehrung kann man auch ohne das volle Katie-Programm gut arbeiten:
      "Ein Leben ohne Kinder ist vorstellbar. Sinnvoll. Für mich" Und das kann man mit neuen Bildern aufladen.

      Das andere: warum erlaube ich mir nicht das, was ich brauche ? Wann enstand das ? Gibt es andere ähnliche Situationen ? Wer in mir wehrt sich dagegen, zu tun, was ich wirklich brauche. Gibt´s da noch einen Glaubenssatz, der da mit dranhängt ? (Disziplin, Leistung, Wohlverhalten, Selbst-Wertigkeit? Liebe, nur so hingeworfene Stichwörter)
      Wenn ich tue, was mir wirklich gut tut, dann.....? ("Halt. Stopp. Pause. Zeit für mich. Zeit zum Luft holen. Zeit für Dinge, die mir - meiner Seele - gut tun. Weil ich mich tatsächlich ausgebrannt fühle. Leer. Kraft-, Mut- und Hoffnungslos. Wenn ich an den nächsten Versuch denke sträubt sich alles in mir. Ich fühle was zu tun ist. Ich fühle meinen Weg. Und trotzdem bin ich versucht, mich dagegen zu wehren.)

      xoxo, Isa

      -

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    3. Das ist es ja: Ich steige nicht durch. Ich dringe nicht zum Kern dieser Angst durch. Ich habe diverse Ansätze, die alle in eine Richtung führen. Aber ich komme nicht an. Nicht durch.

      Ich musste bisher immer funktionieren. Egal in welcher Hinsicht. Zu Hause als Kind weil mein Bruder meine Eltern genug gefordert hat. Bei meiner Trainerin im Reitsport. Immer. Und wenn ich nicht funktioniert habe wurde ich fallen gelassen.
      Bsp: Ich wollte ein eigenes Pferd. Dieses ganz spezielle, das mich im Dressur-Sport kein Stückchen weiter gebracht hat. Mir war es egal - meiner Trainerin nicht. Ich hab mir dieses Pferd gekauft. Und am nächsten Tag sagte mir meine Trainerin ich brauche mich nicht mehr blicken lassen...

      Nur ein Beispiel. Ich weiß dass ich (für mich) richtig gehandelt habe. Und trotzdem fühlte es sich einfach nur schrecklich an.

      Daher vielleicht?! Wenn ich etwas mache von dem ICH überzeugt bin fühle ich Schmerz bzw. reagieren die anderen mit Ablehnung?!

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  3. wie arbeitet Frau K. eigentlich ? interesshalber gefragt ...

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    1. Sie arbeitet hauptsächlich mit EMKT (Emotional Mentaler Körper Therapie), Gespräch und Shiatsu.

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    2. Ah...noch was.....

      "Wenn ich ihn darauf anspreche sagt er nur, dass das ok sei. Denn wenn es für ihn nicht ok sei wäre er nicht (mehr) bei mir"

      Der Mann ist schon 3 mal 7 Jahre alt, oder ? :) Vielleicht solltest Du ihn ernst nehmen... Klingt mir nicht so, als lasse er zu, dass Du ohne seine Zustimmung in sein Leben eingreifen würdest. Außerdem gibt es da einen Zusammenhang, den Du mal angucken kannst..... Ich erinnere mal an die Umkehrung DEINER Angst. "Ein Leben ohne Kind ist vorstellbar. Sinnvoll". ---> Für ihn :) gilt das offenbar.
      Er könnte Dir helfen, beim positive Bilder finden !

      Er ist vielleicht einfach den einen Schritt weiter. Für scheint ist beides WIRKLICH vorstellbar. Das scheint für Dich fast unvorstellbar zu sein :) Sieh es mit SEINEN Augen. Nicht mit Deinen.
      Dafür darfst Du auch zu Frau K. gehen. Ohne Dich dafür zu rechtfertigen. Du gehst einfach. PONKT. :)

      Und ich gehe jetzt einkaufen. REWE macht´s möglich und sei Dank :)
      tschüß´n

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    3. also sieh es mit seinen Augen, um ihn zu verstehen. Statt DEINE Ängste auf ihn zu projezieren.
      Die Angst, Du zwingst IHM ein Kind auf könnte auch sein: die Angst, Du zwingst DIR ein Kind auf.....(ich erinnere nochmal, "ich wehre mich dagegen, zu tun, was ich jetzt eigentlich bräuchte.....)

      mehr sag ich jetzt aber nicht mehr......das ist nicht gut ;)

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    4. Ja, es ist MEINE Angst. Nicht seine.

      Andererseits nimmt er mich aber nicht mit in sein Leben ohne Kinder, das er nun ja schon ein paar Jahre lebt. Er zeigt mir diese Welt nicht. Er sagt immer nur dass sie schön sei.

      Oder gehe ich nicht mit? Will ich sie nicht sehen? Weil für mich seit ich denken kann fest stand dass ich mal Kinder haben möchte?

      Ich. Nicht er. Meine Angst. Nicht seine. Er hat keine. Nicht diesbezüglich. Er genießt sein Leben. So oder so. Und für ihn ist beides vorstellbar. Für ihn ist ein Kind eben... nicht lebensbestimmend. Keine Ahnung wie ich das ausdrücken soll. Ein Kind kommt - oder eben auch nicht. Aber dieses Kind entscheidet für ihn nicht, ob sein Leben glücklich, erfüllt und wasweißichnichtalles ist oder nicht.

      Keine Ahnung ob das nun so rüberkommt wie ich es meine...

      Und sag was du sagen möchtest. Ich halte das aus ;)

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  4. Hm, du bist in einem großen innerlichen Konflikt. Dieser Konflikt zerreißt dich förmlich, bringt dich vom Weg ab. Lässt dich gerade nicht bei dir sein und wirft große Zweifel auf.

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  5. Niemand braucht ein Kind - es ist nicht lebensnotwendig wie die Luft zum Atmen. Aber es ist schön, wenn es da wäre.
    Kann es sein, dass dein Mann die Sache mit dem Kind eher so sieht?
    Ich habe mich im letzten Jahr sehr, sehr oft mit meinem Lieblingsmann gestritten. Ich habe seine Art zu trauern nicht nachvollziehen können, zum Teil hat es mich sogar angewidert. Er ist feiern gegangen und hat damit seinen Schmerz wohl versucht zu ignorieren. Ich bin dagegen völlig in mich zurückgekehrt, habe mich wenig getroffen. Habe sehr viel im stillen Kämmerlein geweint und noch mehr gegrübelt. Das viele Nachdenken ist manchmal aber leider nicht gut. Eine Münze hat nur zwei Seiten, und ich werde beim 25. Wenden der Münze auch nichts Neues entdecken. Dafür ist die Münze einfach zu klein.
    Ich weiß nicht, ob es dir da ähnlich geht wie mir damals: aber falls doch, kann ich dir nur empfehlen, die Münze einfach liegen zu lassen und dir nur noch eine Seite anzuschauen. Das beruhigt ungemein.
    Alles Liebe

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    1. Ja. Er braucht kein Kind - aber wenn eines da wäre wäre es auch gut. Er gestaltet sein Leben selbst. Mit oder ohne Kind. Das hört sich alles so komisch an... Aber du hast es gut auf den Punk gebracht ;)

      Dass er anders trauert und verarbeitet habe ich mittlerweile akzeptiert.

      Ich danke dir für eine Worte - und die damit verbundenen Denkanstöße ;)

      GLG

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  6. Habsch noch Fragen....was bedeutet "kinderloses Leben" für Dich ? Hast Du Angst davor, kein Kind zu bekommen oder Angst vor einem kinderlosen Leben ?

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    1. Puuh. Gute Frage...

      Ich weiß es nicht. Ich habe ja Kinder in meinem Leben. Nur eben keine eigenen. Sprich wenn ich keine Kinder bekomme hieße das nicht, dass ich keine Kinder in meinem Leben hätte.

      Woher kommt nur dieser Wunsch? Dieser starke, alles bestimmende Wunsch??

      Ach Isa... Mit dir würde ich wirklich, wirklich gerne mal Kaffee trinken gehen. Aber nicht ohne eine Bigbox Taschentücher ;P

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  7. Ich glaube in erster Linie geht es erst mal darum, den Druck aus allem zu nehmen, oder ? Aus dem gesamten Thema - und aus der akuten Situation.

    Es geht ja momentan bei Dir nicht um eine grundsätzliche Entscheidung Abschied vom Kinderwunsch. Es geht - nur um eine Pause. Eine von der Du sagst, Du brauchst sie dringend. Das zumindest kannst Du spüren. Deutlich. Und das ist was Gutes !
    Erlauben musst und kannst diese Pause am Ende nur Du selber ;) Wenn das Ängste und Widerstände auslöst, dann kann man schauen, ob es Parallelen im Leben gibt.
    Und das Gefühl des Funktionieren müssens und des Durchhalten müssens, des Angepasst bleibens, um nicht abgelehnt zu werden scheint ja tatsächlich ein vertrautes zu sein. Kinder sind Anpassungskünstler. Später hat dann oft das innere Kind diese Angst, wenn man sie nicht auflöst.
    Daran könntest Du aber eigentlich gut mit Frau K. arbeiten, oder ?

    Man muss und kann auch nicht alle Baustellen gleichzeitig bearbeiten ;)
    Und man läuft auch nicht x Marathon hintereinander. Man braucht Phasen der Regeneration.

    Du kannst es auch pragmatisch sehen, wenn Du Dir Deine Wunsch-Pause einfach (noch) nicht FÜR DICH erlauben kannst: sowohl ein nächster Versuch als auch eine potentielle Folgeschwangerschaft wird Dich viel Kraft kosten. Hast Du die ?

    xoxo, Isa

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    1. Die Pause muss sein. Inzwischen hab ich mich mit ihr angefreundet. Ich habe es mir erlaubt.

      Ja, daran könnte ich wunderbar mit Frau K. arbeiten. Werde ich auch. Sobald die Baustelle die wir in der vorletzten Sitzung bekommen haben es zu lässt.

      Es gibt so viel momentan.

      Drücker

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    2. Ein Schritt nach dem anderen....;)
      LG

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  8. ❤ J.B. ❤
    So einen Post hätte ich letztes Jahr im Oktober auch verfasst. Und im Januar.. Und nach meinem Zusammenbruch...es zerreißt, es macht einen komplett kirre und viel schlimmer...man stellt sich selbst immer und immer wieder in Frage...deshalb finde ich an der Klippe stehen bleiben und ausruhen sehr gut. Wenn es dir die Luft zum atmen nimmt dann wird es Zeit Luft zu holen...egal wie.
    In meiner Sportgepäcktasche ist noch Platz...hüpf rein...2 Wochen abschalten. Unter Wasser ist es ruhig und fantastisch schön. Und die Delfine erst...du wirst sie lieben!

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    1. Reingehüpft :)

      Ich wünsche dir einen gaaaaanz tollen Urlaub. Delfine... Herrlich!!

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  9. "Stehen bleiben und Luft holen!" Manchmal muss man einfach eine Pause machen und ein bisschen reflektieren! Wie du schon schreibst, es läuft nicht weg. Du hast wunderschöne Blastos und die kannst du dir theoretisch auch noch in 10 Jahren einsetzen lassen! Konzentrier dich erstmal auf dich! Dann auf euch! Wenn dein Mann sagt, er braucht keine Kinder zum glücklich sein, heißt das noch lange nicht, dass ihn ein Kind unglücklich machen würde, oder? Ich wünsche dir und euch sooo sehr, dass ihr wieder eine Einheit werdet, die gemeinsam durch dick und dünn gehen. Egal, wo euch euer Weg hinführen wird! Denn was nützt dir ein Mann, der nicht deine Hand hält und solchen Zeiten wie diesen? Der dich nicht auffängt, wenn du fällst? Ich Sims dir gleich mal, denn ich hab eine Idee... Und ja: das Bauchgefühl hat IMMER Recht!! Und wenn du jetzt hinter dich schaust, während du runter in den Abgrund schaust, sitze ich da mit den Mädels und wir sind bereit, aufzuspringen, wenn du uns rufst!

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    1. Nein, unglücklich machen würde es ihn nicht.

      DANKE!! Und deine Idee ist phantastisch. Wer weiß?! Vllt komme ich tatsächlich darauf zurück ❤

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  10. Liebes ich kann fühlen wie dir ist...mehr brauch ich eigentlich gar nicht zu schreiben...
    Doch - ich bin so stolz auf dich wie du dich durchkämpfst! Du bist auch wenn dich vielleicht gar nicht so fühlst, eine so wunderbare und starke Frau!
    ♥♥♥ Kuss und Drücker

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  11. Liebe J.B., alias Trollfee,

    ich kenne eine starke, kluge, empathische Frau, die hatte lange Zeit mal einen Troll in (und manchmal auch auf!) sich wohnen. Dieser Troll, so penetrant und nervtötend und lästig er auch sein möchte, hatte etwas Gutes: Er forderte diese junge Frau heraus. Ließ zu, dass sie sich den auch unangenehmen Dingen des Lebens stellte. Den Kampf aufnahm. Und an Tapferkeit dazu gewann.
    Im Grunde beantwortest du dir ja in deinem Post und den dazugehörigen Kommentaren sehr ausführlich deinen Weg. Du hast es vor Augen und bist ja schon ziemlich analytisch.
    Ich bewundere dich dafür. Wie weit du gedanklich bist. Wie tief du dich bereits jetzt schon verstehst.
    Es macht mich zugleich auch sehr traurig, weil ich dich gerne pennylike aufmuntern würde, aber derzeit nicht so recht weiß, wie mir das Gelingen könnte. Klar, ich bin da und hoffe du weißt das und doch ist das nicht genug.
    Suche den Troll in dir. Lass ihn wieder mächtig toben. Stampfen. Dich nerven. Dich triggern.

    Und finde dich alsbald selber wieder. Das wünsche ich mir für dich so sehr.

    Deine Penny :-*

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    1. Ach ja, der Troll...

      Je tiefer ich blicke, blicken kann, desto mehr Angst bekomme ich vor dem Weg, der vor mir liegt. Irgendwie... Es kommt so vieles dazu. Ich weiß nicht wie das gehen soll. Bzw. weiß ich den Weg. Aber ich weiß nicht ob ich ihn gehen kann und will.

      Ich bin froh, dich in meinem Leben zu haben!

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  12. Liebste J., meine Vorrednerinnen haben so viele treffende Worte geschrieben. Daher drücke ich dich nun ganz fest, schicke dir einen bunten Blumenstrauß und warme Sonnenstrahlen, die dein Herz ein bisserl erfreuen sollen. Ich hoffe, du kannst diesen Sonntag ein wenig genießen. Ich denk an dich. :-* :-*

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