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Montag, 29. Dezember 2014

Au revoir, Weihnachten. Und außerdem: Übung macht den Meister.


Weihnachten ist vorüber. Mal wieder muss ich sagen: Endlich! Nicht dass es wirklich schlimm war, nein. Aber ich weiß auch nicht, irgendwie erwartet jeder so viel von diesen Tagen. Schon als Kind war Weihnachten immer irgendwie... bittersüß. An Heilig Abend hat immer, und ich meine wirklich immer, irgendwer geweint. Und wieso? Weil alle solch hohe Erwartungen an diesen und die beiden folgenden Tage hatten. So hoch, eigentlich nicht erfüllbar. Ergebnis: Tränen.

Seit einer Weile gibt es nun weder an Heilig Abend noch an den beiden folgenden Tagen Tränen. Zumindest in der kleinen Familie B. Weder der Göttergatte noch ich erwarten sonderlich viel von Weihnachten. Es geht uns einfach nur darum, Zeit mit der Familie zu verbringen. Wie groß diese Familie nun ist spielt doch letztlich keine Rolle.

Weihnachten 2014 war ok. Eigentlich könnte ich sagen, es war schön. Es tat gut die Familie um sich zu haben. Meistens jedenfalls. Am 1. Weihnachtsabend musste ich mir zwei Fragen anhören. 1.: "Bist du schwanger?" Und als ich verneinte 2.: "Wieso nicht?" Gestellt von der Freundin des ältesten Neffen. Grund zur Frage Nr. 1 sah sie wohl darin, dass ich keinen Alkohol trinken wollte. Dazu sei gesagt, dass ich prinzipiell sehr wenig bis gar keinen Alkohol trinke. Also war das für mich nichts besonderes, für sie wohl irgendwie schon. Naja. Zu Frage Nr. 2 sagte ich erstmal nichts. Atmete dann tief durch und sagte nur "Wieso sollte ich?!" Darauf wusste sie dann zum Glück keine Antwort und das Thema war erledigt. 

Am 2. Weihnachtsfeiertag gab's dann doch noch ein bisschen "Familien-Drama". Wär ja auch langweilig so ganz ohne. Wir waren bei meinen Eltern, meine Tante + Partner war ebenfalls da. Wieso es zu diesem bisschen Drama kam? I don't know.

Zwischendurch und dann jetzt nach Weihnachten war immer mal wieder Zeit ein paar Dinge zu flicken. Ein Spielzeug vom Hundemann zum Beispiel. Zwei Shirts von mir. Unterhosen. Normalerweise flicke ich nichts. Ich bin ein absoluter Näh-Legasteniker. Ich kann's einfach nicht und daher mag ich es auch überhaupt nicht. Lieber 5x das ganze Haus putzen als 1 kleines Loch zu flicken. Wieso ich es dieses Mal doch gemacht habe? Ich hab ehrlich keine Ahnung. Aber ich hab es sogar größtenteils unverletzt überstanden, grad 1x hab ich mir in den Finger gestochen. Yeei. 

Gestern hab ich dann tatsächlich noch zwei Unterhosen von mir geflickt. Eigentlich wollte ich sie wegwerfen. Weil nichts besonderes und kaputt. Da kauf ich mir lieber zwei neue als die zu flicken. Gestern... Man kann schließlich nicht alles weg werfen nur weil es einen Riss hat. Mit manchen Dingen geht das einfach nicht. Die wird man nicht los. Und dann muss man eben schauen dass man sie geflickt bekommt.

Und tatsächlich: Mit jedem Stich geht's besser. Jede Naht wird schöner. Man bekommt Übung im Flicken. Seien es nun Socken die man flickt...

Oder das eigene Herz.

Man wird besser. Mit jedem Stich. Mit jeder Naht. Und irgendwann ist man so gut, dass niemand mehr sieht wo man schon überall geflickt hat. Flicken musste. Niemand außer einem selbst. Und das auch nur, weil man es weiß. 

Für alle anderen: Ein heiles Herz. Wie es sein sollte...

Jetzt liegen noch zwei Arbeitstage vor mir. Und dann ist 2014 auch für mich vorbei. 

Bis bald ihr Lieben und rutscht gut ins neue Jahr 

Eure J.B.

Sonntag, 28. Dezember 2014

Leseecke - Die Wunschliste


Bestellt hatte ich dieses Buch schon vor einer ganzen Weile, zusammen mit zwei anderen. Bisher fristeten alle drei leider ihr Dasein im Bücherregal. Entweder hatte ich keine Zeit, keine Lust oder ich war zu müde um zu lesen. Aber jetzt war ja Weihnachten und das brachte ein paar gemütliche Tage mit Zeit zum Lesen. 

Kommen wir also zum Buch. "Zum Weinen und zum Lachen schön" heißt es auf der Rückseite. Gelacht hab ich tatsächlich öfters. Geweint nicht. Ob das aber nun gut oder schlecht ist ist wohl Ansichtssache. Ich fand das Buch sehr angenehm zu lesen, mich hat es so gefesselt dass ich es quasi erst wieder aus der Hand gelegt habe als ich durch war.

Kommen wir also zum Inhalt:

June, die Hauptperson, ist in den Dreißigern und hat ein bequemes, aber kein so wirklich aufregendes Leben.

Als dann Marissa, eine flüchtige Bekannte, bei einem Autounfall um's Leben kommt bei dem June am Steuer saß ändert sich alles. June verfällt in eine Depression, ihre Beziehung zerbricht. Sie fragt sich wieso ausgerechnet sie überlebt hat und Marissa nicht. Ihrer Meinung nach wäre es andersrum sinnvoller und gerechter gewesen.

Marissa hatte sich eine Wunschliste erstellt, mit lauter Dingen die sie bis zu ihrem 25. Geburtstag getan haben will. Diese Liste beinhalten Wünsche wie "Einen Fremden küssen", "In einem Hubschrauber fliegen" oder "Meine Badezimmerwaage wegwerfen". Als June diese Liste findet, beschließt sie dass sie nun an Marissa's Stelle die Wünsche erfüllt und zwar ebenfalls bis Marissa 25 geworden wäre. Einige Wünsche sind relativ leicht zu erfüllen, andere schwieriger. Der am schwierigsten zu erfüllende Wunsch ist aber "Jemandes Leben verändern". Um diesen Wunsch zu erfüllen hat June einige mal mehr, mal weniger tolle Ideen. Schließlich verändert sie das Leben von jemandem, den sie so gar nicht auf der Liste hatte.

Kurz sei noch erwähnt: Unerfüllter Kinderwunsch und Hormonbehandlungen kommen ebenfalls in diesem Buch vor. Allerdings "trifft" es nicht June, sondern deren Bruder Bob und seine Frau Charlotte. 

Ich finde, "Die Wunschliste" ist ein rundum tolles Buch. Kurzweilig geschrieben, mit vielen Überraschungen. Und Happy End! 

Bis bald

J.B.

Montag, 22. Dezember 2014

Wunschdenken

Samstag hätte die 8. Woche angefangen. Ich will nicht daran denken. Ich will nicht so denken. Trotzdem tu ich es.

Ich habe mein Herzlächeln verloren. Das, das ich nur so kurze Zeit in die Welt tragen durfte. Jetzt ist es weg. Und ich will es zurück. Sofort.

Wunschdenken...

Ich hadere. Mit mir. Mit meinem Körper. Mit der Situation. Wieso? Wieso nur? Ich will meinen Floh zurück. Jetzt. Sofort. Ich will, dass das alles nur ein böser Traum ist. Ich will, dass mich nun endlich jemand aufweckt. Sofort.

Wunschdenken...

Samstag hatte mein Bruder Geburtstag. Ich wollte nicht aufstehen, niemanden sehen, niemanden hören, mit niemandem Reden müssen und niemandem vorspielen, dass es mir gut geht. Wir waren trotzdem dort. Die überschwängliche Umarmung meines kleinen Neffen habe ich von ganzem Herzen genossen.
Irgendwann haben meine Eltern dann vom kommenden Sommer gesprochen. Ob wir da alle zusammen nach Südtirol fahren. Familienurlaub, ein paar Tage. Kommenden Sommer... Der Floh wäre ein Sommerkind geworden. Keine Ahnung, irgendwann Ende Juli / Anfang August. Ich will im Sommer nicht weg fahren. Ich will...

Wunschdenken...

Heute war ich wieder zur Kontrolle in der KiWu. Soweit war der Prof. "zufrieden". Noch ein bisschen Flüssigkeit in der GM die wohl noch abbluten wird. Er möchte es gerne kontrollieren. In ein paar Tagen. Nächste Woche. Oder die Woche darauf. Das macht er vom heutigen HCG-Wert abhängig. Und dann warten wir, bis der " optimale Sollzustand" wieder hergestellt ist. Hört sich schön an, nicht? Ich mag ihn sehr, den Herr Prof. Wirklich. Er sagte es tue ihm sehr Leid. Und sein Blick sagte, dass er das auch wirklich so meint. "Aber", sagte er, "auch wenn es momentan nur ein kleiner Trost ist: Sie können schwanger werden. Halten Sie sich daran fest. Und den Rest schaffen wir dann auch noch."

Wunschdenken...?

Körperlich geht's mir so einigermaßen. Der Kreislauf hat noch zu kämpfen, kommt wohl vom doch recht hohen Blutverlust. Die GM krampft noch ab und an. Und Gewicht habe ich verloren. Darauf muss ich achten. Es reicht schon, wenn es der Seele nicht sonderlich gut geht. Wenn der Körper auch noch einknickt wird es doppelt schwer.

Mir graut vor dem Weg, der nun wieder vor mir liegt. Allzu viele Gedanken mache ich mir aber noch nicht darüber. Das reicht noch, wenn die Zeit dafür gekommen ist. Dann hat Frau K. wieder viel Arbeit. Ok, eigentlich hat sie die jetzt schon. Was würde ich nur ohne sie machen?! Ich weiß es wirklich nicht.

Sonntag habe ich noch unseren Weihnachtsbaum geschmückt. Übrigens der allererste im Hause B. Bisher hatten wir nie einen. Aus verschiedenen Gründen. Hauptsächlich aber, weil wir Weihnachten so gut wie nicht zu Hause sind. Dieses Jahr wollte ich trotzdem gerne einen. Und da steht er. Als wir ihn kauften wähnte ich mich noch näher dran. Am "anderen" Weihnachten. Und jetzt? Weiter weg als je zuvor. Der Baum ist trotzdem schön.

Ein kleiner Teil von mir freut sich immer noch auf Weihnachten. Auf Silvester. Auf Neujahr. Auf die Zukunft. Denn ein kleiner Teil von mir weiß, dass wir das "andere" Weihnachten auch erleben werden.

Wunschdenken...?


""Things happen for a reason. Just believe."


I really do believe...!!!


Euch allen da draußen wünsche ich von Herzen frohe Weihnachten, eine wundervolle Zeit mit all euren Lieben, einen superguten Rutsch ins neue Jahr und ein 2015, das euch all eure Wünsche erfüllt. Die kleinen und die großen!

Danke dass es euch gibt!

Dienstag, 16. Dezember 2014

Und plötzlich ist alles anders.

Samstag war, zumindest laut SS-Rechner, Wochenwechsel. 7. SSW "schon". Die Patenprinzessin war da, das Wetter verwöhnte uns mit strahlendem Sonnenschein und ziemlich milden Temperaturen. Ach und unseren Weihnachtsbaum haben wir auch gekauft. Alles in allem ein vermeindlich super Samstag.

Ich dachte so für mich, ja, so ganz langsam kommst du an in der Schwangerschaft. Langsam aber sicher.

Mittags saßen wir dann, zwar am relativ späten aber eben trotzdem noch Mittagessen. Auf einmal fühlte sich etwas komisch an. Ich konnte es nicht benennen, entschied aber mal auf Toilette zu gehen. Das "komische" war Blut. Viel Blut. Sehr viel Blut. Dann kamen starke Krämpfe dazu.

Ich fuhr ins KH, nach gefühlten Stunden kam ich dran. Eine relativ junge Assistenzärztin, wirklich nett. Sie konnte mir wenig Hoffnung machen. Zwar sei die SS noch intakt, sie zeigte mir Fruchthöhle, Embryo und Dottersack, alles zeitgerecht und sehr schön entwickelt, aber alles in allem schon ein gutes Stück nach unten gerutscht. Es läge zu tief für eine intakte Schwangerschaft. Es sehe stark nach einer Fehlgeburt aus. Leider. Ich solle nach Hause gehen, liegen und mich am Montag an die KiWu wenden. Sie wünschte noch, sie hätte mir etwas anderes sagen können. Ja, das wünschte ich mir auch.

Den restlichen Samstag sowie den Sonntag lag ich. Ich stand nur auf um auf Toilette zu gehen. Oder ins Bett. Ab und an kullerte eine einsame Träne über meine Wange. Der Hundemann wich nicht von meiner Seite. Die Blutung wurde erst Sonntag langsam weniger.

Montag dann in der KiWu angerufen, Blutungen waren nur noch minimal. Ja, kommen Sie gleich vorbei. Also schlug ich in der KiWu auf. Zum Glück nicht alleine. DANKE Süße dass du dabei warst. Du warst meine Rettung, meine Stütze. Auch wenn wir dieses Mal leider ein richtig beschissenes Date hatten.

Ultraschall... Tja. Die Ärztin war lange ruhig. Sehr lange. Zu lange. Dann sagte sie, dass sie nichts finden könne. Keine Fruchthöhle. Keinen Dottersack. Und keinen Embryo. Auch nichts was eventuell danach aus sah.

Fehlgeburt. Danach sieht leider alles aus, sagte sie.

Die Ärztin tröstet mich damit, dass wir ja noch "super Blastos auf Eis hätten". Ja, das stimmt.

Bei der Blutabnahme breche ich in Tränen aus. Und mit mir meine Wunschfee. Und die Schwester, die ich so gerne mag.

Freitag muss ich nochmal zur Kontrolle. Bis dahin soll ich die Medis weiter nehmen, mich schonen, viel trinken. Es könnte ja sein...., sagte die Ärztin. Aber sie will diese "Chance" wirklich ganz hinten anstellen, sei sie doch sehr, sehr, SEHR gering. Verschwindend gering.

Da war nichts mehr. Da ist nichts mehr. In meinem Bauch. Am Samstag konnte man die Fruchthöhle sofort sehen. Selbst ich. Am Montag konnte man sofort sehen, dass man nichts mehr sah.

Die Ärztin war toll. Ich wünschte trotzdem, es wäre "mein" Prof. gewesen.

Nachmittags kam die Blutung wieder. Und die Schmerzen.

Irgendwann geht's in die nächste Runde. Irgendwann.

Vorerst: Leere. In meinem Bauch. In mir.

Am Samstag durfte ich dich doch noch erahnen. Und heute bin ich wieder alleine in meinem Körper.


WARUM?


Es macht keinen Sinn danach zu fragen. Trotzdem...


Mittwoch, 10. Dezember 2014

Life is a journey where you stumble and fall. But I'm okay when I lie down in your arms.

Weißt du mein Schatz, du bist mein Held. Mein Fels in der Brandung. Und ja, ab und an musst du ganz schön viel aushalten. Meine wilden Ideen und Pläne. Meine haarsträubenden Einfälle. Puuh, davon gibt es eine Menge. Eine Zeit lang musstest du dir jeden Tag etwas Neues anhören. Eine Zeit lang hatte ich jeden Tag neue Ideen was ich aus mir und meinem Leben mache. Und jedes einzelne Mal sagtest du "Ja, dann probier's. Mehr wie schief laufen kann's nicht". Jedes einzelne Mal. Selbst bei den ganz total verrückten. Und ich meine wirklich total verrückt. Heute kann ich nur noch kopfschüttelnd darüber lächeln.

Ein paar andere Ideen hab ich tatsächlich ausprobiert. Ich hab mich dran gemacht, hab mir Informationen beschafft und diverse Gespräche geführt. Manche haben gleich von vorneherein nicht geklappt. Andere liefen zuerst gut an nur um dann doch zu scheitern. Was dann natürlich immer irgendwie schlimmer war, klar.

Und du warst immer da. Hast mich aufgefangen, gehalten und wieder aufgebaut. Weißt du wie dankbar ich dir dafür bin?

Dann gab es diesen einen, ganz bestimmten Plan. Und bei diesem warst du so gar nicht dabei. Du wolltest meist nichts davon wissen und wenn doch mal, dann wurde es dir schnell zu viel. Ich musste auch erst lernen, damit umzugehen. Du machst das eben anders. Du verarbeitest anders als ich. Oft hast du gesagt, dass das alles sowieso keinen Wert habe. Geglaubt habe ich dir hier nicht. Konnte ich nicht. Wollte ich nicht. Aber wenn's drauf an kam warst du dann doch da. Und du hast mitgefiebert und mitgelitten, auch wenn du das selbstverständlich nie zugegeben hast. Du warst da. Obwohl du nichts, aber auch gar nichts davon gehalten hast. Schwachsinnig fandest du das alles. Und das hast du mir auch wirklich bei jeder Gelegenheit gesagt.

Inzwischen durfte ich dir sagen, dass du falsch lagst. Damit, dass das alles sowieso keinen Wert hat. Denn es hatte einen Wert. Und nun gehen wir gemeinsam, Hand in Hand, durch unser neues, großes und wunderschönes Abenteuer.

Letzten Freitag bekam ich morgens das Positiv aus der Kiwu. Nachmittags habe ich es dir dann gesagt. Ich wollte es dir persönlich sagen, wollte dein Gesicht sehen. Wir standen in der Küche, du wolltest dir grade einen Kaffee raus lassen. Den ganzen Vormittag hatte ich schon überlegt, mit welchen Worten ich dir das nun sage. Überlegt und überlegt. Mir fiel nichts ein. Nichts witziges. Nichts originelles. Also sagte ich einfach "Schatz...... Ich bin schwanger." Sofort hattest du ein Grinsen im Gesicht, von einem Ohr zum Anderen. Du sagtest: "Nä...!! ....... Nä! ........... Also das glauben wir erst in drei Monaten." Aufhören zu grinsen konntest du an diesem Tag aber nicht mehr.

Heute kann ich es immer noch nicht richtig fassen. Tatsächlich erst die paar Tage her?! Einerseits kommt es mir vor, als wäre es viel länger her. Und andererseits könnte die Zeit mal wieder ein wenig schneller vergehen. Aber das ist wohl immer so.

Schon bald werfen wir zum allerersten Mal einen Blick "hinter die Kulissen". Schon bald sehen wir unser Ötzi/linchen zum allerersten Mal.


Montag, 8. Dezember 2014

Heute ist wieder einer der verdammten Tage, die ich kaum ertrage und mich ständig selber frage, warum mich all diese Gefühle plagen...

Heute ist mal wieder einer dieser Tage. Einer dieser Tage, an denen man schon mit dem Klingeln des Weckers verloren hat. Obwohl es eigentlich nur Grund zu jubeln gäbe. Trotzdem hat man schlechte Laune ohne Ende und macht sich Sorgen. Sorgen, Sorgen, Sorgen. Was ist wenn... Grund sich zu Sorgen gibt es keinen. Naja, nicht wirklich. Obwohl man tatsächlich einen Grund mehr hat, sich zu sorgen. Trotzdem. Es ist eigentlich alles wie gehabt. Und "wie gehabt" ist gut. "Wie gehabt" ist sogar sehr gut.

Und trotzdem... Man macht sich Sorgen. Es schleichen sich Ängste ein. Ängste, die man so tatsächlich noch nicht kannte. Nicht in diesem Ausmaß. Weil die Angst, etwas zu verlieren das man nun endlich, endlich "hat" so riesengroß ist.

Ich will diese Gefühle nicht haben. Weder die Angst noch die schlechte Laune. Nein, nichts von alledem will ich fühlen. Weg damit. Brauch ich nicht. Will ich nicht.

Wenn's doch nur so einfach wäre.

Ich gebe mir Mühe. Ich will gute Laune haben, ich will positiv sein, ich will mich freuen und ich will keine Angst haben. Jetzt, um kurz nach 14 Uhr, ist es tatsächlich schon besser wie heute Morgen. Besser. Ein wenig. Aber noch nicht gut.

Naja.

Morgen ist ein neuer Tag. Ein guter. Ein positiver. Morgen ist ein Tag, gefüllt mit Vorfreude. Das entscheide ich jetzt so. Und wehe wenn nicht...

Bis bald

J.B.

Samstag, 29. November 2014

Müde...

Und doch schon seit 5 wach weil der Kopf meint irgendwelchen dummen Gedanken nachhängen zu müssen...

Hat immer noch niemand den ollen Ausschaltknopf gefunden?!

Nice one.

Euch allen ein supertolles WE!

Und liebe S.: Viel Spaß im Schnee :)

<3

Donnerstag, 27. November 2014

Noch mehr Wunder-Songs!



"Wunder entstehn, 
wenn man sie lässt.
Wenn man dran glaubt,
ganz felsenfest."




Hört es euch an. Und dann: Träumt! 



Dienstag, 25. November 2014

Rudi Rückgrat VS. Slimer

Ihr kennt Slimer? Dieses glibbrig-grüne Gespenst von den Ghostbusters? Ich möchte Slimer nicht unrecht tun. Aus den Ghostbuster-Filmen und der Serie mag ich ihn. Er ist witzig. Aber jetzt muss er als Gegenstück zu Rudi Rückgrat herhalten. Weil mir kein anderes bildliches Beispiel einfällt wenn ich an schleimige, schmierige, falsche Menschen denke. Ist einfach so. Ich darf das. Entscheide ich jetzt einfach.

So. Wir nehmen Slimer also bildlich und nicht den Charakter aus Ghostbusters. Ok? Und Rudi Rückgrat erklärt sich von selbst. Kommen wir also zum Thema.

Es gibt Menschen, bei denen wohnt Rudi Rückgrat auf Lebenszeit. Dauermietrecht. Wohnung gekauft. Oder irgendwie so. Diese erkennt man daran, dass sie sagen was sie denken. Dass sich ihre Freunde immer auf sie verlassen können. Dass sie ehrlich sind. Dass sie ihre Meinung haben und diese nicht je nach Zuhörer ändern. Und ja, manchmal sind sie deswegen auch ein wenig unbequem.

Dann gibt es Menschen, bei denen wohnt Slimer. Die winden und schlängeln sich durch Gespräche. Sie sind schleimig, schmierig, falsch und feige. Man kann sich nicht auf sie verlassen und wenn es zu ihrem Vorteil ist "verkaufen" sie selbst ihre Freunde ohne mit der Wimper zu zucken. Keiner von den Slimer-Vermietern gibt zu einer zu sein. Doch leider gibt es sehr viele von ihnen.

Bei manchen Rudi Rückgrat-Vermietern kann es vorkommen, dass sie Rudi raus werfen. Einfach so. Von heute auf morgen. Gut, manchmal zieht sich der Kündigungsprozess auch über längere Zeit. Aber irgendwann ist es soweit und Rudi flattert die Kündigung in die Wohnung. Ihm bleibt dann nichts anderes übrig als sich zu verabschieden und seine schöne Wohnung an Slimer zu übergeben. Denn die Wohnung kann nicht leer stehen, einer der beiden wohnt immer dort.

Andere Menschen merken, wenn Rudi Rückgrat aus- und Slimer einzieht. Vielleicht nicht immer sofort, aber merken tun sie es. Dieser Mieterwechsel macht sich einfach bemerkbar. Das geht gar nicht anders. Vielleicht weil die beiden so unterschiedlich sind? Vielleicht weil die Wohnung sehr zentral liegt? Der Mieter dieser Wohnung hat jedenfalls großen Einfluss auf das Denken und Handeln des Vermieters. Ergo auch auf die Mitmenschen des Vermieters. Denn die bekommen sein Denken und Handeln mit.

So ein Mieterwechsel ist komischerweise für die Mitmenschen schlimmer als für den Vermieter. Denn Slimer hat irgendwie etwas an sich, dass es manchen Vermietern sehr leicht macht ihn in die Wohnung zu lassen. Rudi Rückgrat ist dann abgeschrieben. Pff, wer braucht den schon? Die Mitmenschen aber, die tun sich schwer. Sehr schwer. Außer denen, die von dem Einzug Slimers profitieren. Die gibt es nämlich auch. Das sind quasi die, bei denen Slimer ein Mietrecht auf Lebenszeit hat. Die freuen sich natürlich über Slimer-Anhänger. Die sind nicht so unbequem wie die Rudi Rückgrat-Vermieter. Die können nämlich manchmal sehr unbequem werden, holla die Waldfee! Und unbequem, das mögen Slimer-Vermieter ungefähr so, wie Schnecken Salz. Also mal gar nicht.

Am allerschlimmsten trifft die Mitmenschen so ein Mieterwechsel, wenn er völlig unerwartet kommt. Wenn der Vermieter (augenscheinlich)  ein jahrelanger, überzeugter Rudi Rückgrat-Vermieter war. Dann passiert irgendwas. Als Mitmensch hat man keine Ahnung was genau. Wieso ist Slimer auf einmal so attraktiv für den Vermieter? Wieso sympathisiert ein Rudi Rückgrat-Vermieter auf einmal mit einem Slimer-Vermieter, obwohl er diesen Vermieter kurze Zeit vorher so rein gar nicht ausstehen konnte? Ist Slimer irgendwie ansteckend? Infizierend? Ein Virus? Und wieso ist es dann so, dass Rudi Rückgrat scheinbar immer den Kürzeren zieht? Rudi muss raus, Slimer kommt rein. Andersherum passiert das selten. Also dass Slimer rausfliegt und Rudi Rückgrat einzieht. Es kann passieren. Aber meiner Erfahrung nach kommt das leider selten bis gar nicht vor.

Oder wie seht ihr das?

Bis bald

J.B.

Montag, 24. November 2014

Ich bin ein Marteria Girl. Oder: Mein erstes Mal im November

Samstag, 22. November 2014. Ich habe immer noch ein fettes Grinsen im Gesicht wenn ich nur dran denke. Das ganze Konzert läuft unzählige Male vor meinem inneren Auge ab. Die gut über 100 Bilder die ich gemacht hab schau ich mir ständig an. Ständig.

Ich bin ein Marteria Girl. Schon lange. Aber seit Samstag noch viel mehr. Ich war dabei - bei der "Zurück in die Zukunft II"-Tour von Marteria.

Es war einfach gigantisch. Der Mann ist der absolute Hammer. Er hat so eine Ausstrahlung und ein Charisma - der Wahnsinn. (Unter uns: Sehr sexy finde ich ihn auch, aber psssst...) Dabei wirkt er immer so, als würde er sofort mir dir ein Bierchen trinken gehen. In der Kneipe um die Ecke. Oder, falls die zu hat, auch ein Dosenbier von der Tanke. Total "normal" eben.

Leute, ich gestehe: Ich bin verliebt. Und noch eine riesigere Fanin als vor dem Konzert.

Mein erstes Mal im November: Mein erstes Marteria-Konzert. Aber garantiert nicht mein letztes...

Ich träum dann jetzt noch ne Runde vor mich hin. Und für alle die mitträumen wollen hier das offizielle Video zu meinem absoluten Lieblingssong:




Läuft hier grad mehrmals am Tag. I love it!!

Bis bald

J.B.

Dienstag, 18. November 2014

Hundeleben. Oder: Willkommen in der Pubertät...

Unsere Wurst mit Fledermausohren, euch als Hundemann bekannt, ist inzwischen 1 Jahr und 3 Monate alt. Und Mitten in der Pubertät. Da kann es dann mal vorkommen, so heißt es, dass der Teenager seine Grenzen testet. Also die, die man optimalerweise vor der Pubertät gesteckt und festgelegt hat. Ja, da gibt es tatsächlich welche.
Zum Beispiel:
Nr. 1: Schuhe im Allgemeinen und Frauchens Schuhe im Besonderen sind tabu.
Nr. 2: Das Bett gehört Herrchen und Frauchen.
Nr. 3: Wenn es klingelt geht das zuallererst Herrchen und Frauchen was an.
Nr. 4: Wenn Besuch kommt soll der Hund bitte nicht über ebendiesen "herfallen" sondern manierlich begrüßen.
Und noch ein paar weitere. Fakt ist: Regel 1 steht. Bombenfest. Regel 2 wackelt. Liegt aber mehr am Herrchen als am Hund. Regel 3 und 4 sind inzwischen komplett für den Allerwertesten. Zum Bellen ist der Hundemann zwar nach wie vor meist zu faul. Oder keine Ahnung was. Bellen tut er jedenfalls sehr selten. Sehr, sehr selten. Dafür steht er sofort an der Tür wenn's klingelt. Das stellt man sich dann quasi so vor: Hundemann liegt neben mir auf dem Sofa und schläft. Tief und fest. Schnarcht sich einen ab. Dann macht es Ding - und noch vor dem Dong steht der Hund an der Tür. Da wo er eben noch gelegen hat sieht man nur noch eine Verdunstung der Luft. Wie die weißen Streifen am Himmel, die die Flugzeuge zurück lassen. Wie heißen die noch gleich? Kondensstreifen? Keine Ahnung. Ihr wisst was ich meine? Gut. So schnell kann frau gar nicht reagieren. Mann sowieso nicht. Der Hundemann steht dann also an der Wohnzimmertüre und schaut ganz erwartungsvoll zwischen Türe und mir hin und her. Hin und her. Wenn er könnte würde er sagen: "Alte, mach mal hinne. Da will uns jemand besuchen. Juhuuu. Also mach schnell die Tür auf bevor es sich der Besuch anders überlegt. Oder wieder geht weil er denkt es sei niemand zu Hause" Fakt ist, vom Klingeln bis zum Öffnen der Haustüre (durch mich, nicht durch den Hund, is klar ne?!) vergehen maximal 2 - 3 Minuten. Wenn man den Hund sieht könnte man meinen es seien 3 Stunden. Min-des-tens.
Somit wären wir dann auch schon bei Regel 4. Besuch und so. Gut, diese Regel wurde noch nie zu 100% eingehalten. Allerdings liegt auch das weniger am Hund und mehr am Besuch. Denn was macht jeder, aber wirklich jeder, der kommt als erstes? "Ja wo ist denn der Hundemann?! Ach da ist er ja. Ja komm mal her du. Duziduziduzi." Na vielen Dank auch... Der Hund ist dann völlig aus dem Häuschen und bewegt sich am Gast hochhüpfend zusammen mit ebendiesem von der Haustüre durch den Flur ins Wohnzimmer. Sätze von mir wie "Der soll doch nicht hoch hüpfen" werden knallhart abgeschmättert. "Das macht doch nichts, lass ihn doch" oder "Er ist aber doch so süß, lass ihn doch" oder "Er freut sich eben so, lass ihn doch" sind wohl die drei meist gehörten Sätze in diesem Zusammenhang. Dass das dann in der Pubertät nicht schlagartig besser wird ist auch klar.

Allgemein hat er inzwischen den Dreh raus wie er seine supersüßen Fledermausohren auf Durchzug stellt. Pubertätsbedingt versteht sich. Oder ist das doch schon beginnende Demenz? Vielleicht hat er ja einfach vergessen, was der jeweilige Befehl bedeutet...?! Fuß zum Beispiel. Mag er nicht sonderlich. Also "bei Fuß" gehen. Na gut, ist jetzt auch nicht grade meine favorisierte Übung. Aber eben ab und an sehr nützlich. Also muss es sitzen. Hier könnte ich schwören dass der Hundemann seine Äuglein verdreht und gedanklich hört man ihn sagen: "Boah Alte, mach dich mal locker und sei nicht so eine Spaßbremse. Das ist vooooll unchillig eh...!"

Außerdem arbeiten wir derzeit am Projekt Langschläfer. Denn wie ich gelesen habe, soll man Hunde zu Langschläfern "erziehen" können. Hmm. Entweder bin ich zu doof oder der Hundemann will einfach partout kein Langschläfer werden. Ein kleiner Morgenmuffel ist er aber auch. Und zwar immer dann, wenn man ihn vor seiner Zeit weckt. Seine favorisierte Aufsteh-Zeit liegt zwischen 7 und 8 Uhr. Alles davor und alles danach ist nicht so sein Fall. Davor aber schon gar nicht. Da liegt er dann in seinem Körbchen und drückt seine Äuglein zu. Ganz fest. Noch fester. Am Festesten. Erst wenn das Herrchen dann ebenfalls die Schlafkoje verlassen und sich auf den Weg in die Küche gemacht hat öffnet er gaaaaaaanz langsam die Augen und steht dann noch langsamer auf. Selbstverständlich nicht ohne ausgiebigst zu gähnen und sich zu strecken. Und das ist dann schon wieder extremst süß.

Dafür gibt es einige Dinge, die beherrscht er perfekt. Formvollendet quasi. Dazu gehören Schnarchen, Pupsen, allerlei Mistzeug fressen, sich den Bauch kraulen lassen, Grunzen, mit Herrchen Unfug machen und Ball spielen.

Und Kuscheln. Ja, er ist tatsächlich eine kleine Kuschelmaus. Immer noch. Trotz Pubertät. Er liebt es abends mit uns zusammen auf der Couch zu liegen. Am allerliebsten liegt er auf meinem Schoß. Auf jeden Fall muss er aber so liegen, dass er Körperkontakt hat.

Und da wäre noch etwas. Sollte es ab und an mal vorkommen, dass es mir nicht so gut geht oder mir gar eine Träne über's Gesicht kullert, dann steht er da. Sofort. Er quetscht sich auf meinen Schoß und leckt mir über's Gesicht. Kurzer prüfender Blick - kein Lächeln? Dann geht er los und schleppt jedes einzelne Spielzeug an das er finden kann. Jedes. Selbst das aus der hintersten Ecke das er eigentlich gar nicht so gerne mag. Die legt er mir dann allesamt vor die Füße, hockt sich daneben und schaut mich fröhlich-erwartungsvoll an. Wenn dann meinerseits immer noch kein überzeugendes Lächeln zu sehen ist schnappt er sich eines dieser Spielzeuge und macht den Clown. Er wirft es sich selbst in die Luft, fängt es wieder, legt es auf den Boden und hüpft drum herum. Und wirklich allerspätestens dann huscht ein Lächeln über mein Gesicht. Und erst dann ist er wieder zufrieden.

Er ist mein Seelentröster, mein Bodyguard, mein Clown, meine Schnarchnase, mein Kuschelmonster und mein bester Freund.

Ein Leben ohne ihn? Undenkbar. Und die Pubertät? Ach die ist wirklich halb so wild. Versprochen.


Donnerstag, 13. November 2014

Happy Herbst

   


Ihr Lieben, ich bin euch einen Post schuldig. Nein, ich bin meinem schlechten Gewissen euch gegenüber einen Post schuldig ;) Unfassbar wie wenig ich von mir gebe. Tzz also ne. Die Wahrheit ist, es gibt nichts zu posten. Aktuell liege ich mit Grippe flach. Pfuibäh. Trotzdem quäle ich mich tagtäglich mit dem Hundemann raus. Also die Quälerei hat selbstverständlich nichts mit dem Hundemann zu tun, neinnein. Die Quälerei bezieht sich voll und ganz auf die Grippe. Nur dass wir uns richtig verstehen. Der Hundemann befindet sich inzwischen offiziell in der Pubertät. Hochoffiziell. Hmm. Inzwischen merkt man davon auch etwas mehr. Seine Fledermausöhrchen stellt er immer öfters mal auf Durchzug. Puuh. Wie steht es so schön in den Büchern? "Lassen Sie Ihren Teenager nicht aus den Augen. Wenn nötig, leinen Sie Ihn auch im Haus an sodass Sie ihn immer bei sich haben und wissen was er tut." Ja klaaaar. Der Rat mag ja gut sein. Und manchmal hätte man auch besser darauf gehört. Meistens brauchen wir das so extrem aber dann doch nicht. Zum Glück.

Ach ja. Hatte ich schon erwähnt dass ich nicht garantieren kann, dass dies hier ein vernünftiger und inhaltlich wertvoller Post wird? Nein? Dann sei das hiermit gesagt. Also noch Zeit zum Seite zumachen und (hoffentlich) in ein paar Tagen wieder kommen. Oder so. Für alle die trotzdem weiter lesen: Ich gebe mir Mühe. Wirklich.

Grippe. Quält mich schon die ganze Woche. Und alles nur, weil meine wirklich äußerst verehrte Kollegin Molle-Molle krank ins Büro kam. Weil sie jetzt Urlaub hat. Und sonst hätte sie ihren Urlaub verschieben müssen weil sie ja ach so wichtige Sachen zu erledigen hat die außer ihr niemand erledigen kann. Ja ne, is klar... Danke für die Blumen. Heute ist schon Donnerstag. Inzwischen geht es mir zwar besser, vom Gipfel meiner Gesundheit bin ich allerdings noch ein Stück entfernt. Hmm. Mist. Naja, schlürfe ich weiterhin brav mein Ingwer-Wasser (ja, das soll helfen und ja, ich glaube es hilft wirklich), lasse mir Rotlicht auf's Gesicht scheinen und ruhe mich aus. So gut das mit Teenager-Hund eben geht ;) Aktuell liegt ebendieser übrigens neben mir und schnarcht. Feiner Hund.

Ansonsten. Hmm. Was könnte ich noch schreiben? Gibt es noch etwas zu berichten? Nein. Nicht wirklich. Ach ja. Ötzi. Mit dem habe ich hoffentlich bald ein Date. Mit Ötzi Nr. 1. Hä? Müsst ihr nicht verstehen.

So. Und jetzt... Huch, doch schon so spät? Dann muss ich mich jetzt sputen.  Denn um (hoffentlich) Punkt 13 Uhr ist meine Schwester da. Dann fahren wir zusammen knappe 2 Std. durch die Gegend. Nach Oberbayern. Ich habe nämlich einen Termin bei Frau Dr. V. Und diesmal wieder einen persönlichen. Dass man sich wenigstens ab und an mal sieht. Wisst ihr Bescheid. 

Haltet die Ohren steif!!

Bis bald. Und ja, ich gebe mir Mühe dass es wirklich bald ist. Versprochen.

J.B.

Montag, 3. November 2014

The easy way...


"Das Leben beginnt dort, wo es aufhört bequem zu sein."

Diesen Satz sagte Iron-Man Sebastian Kienle. Zumindest stand es so, als "Spruch des Tages", in der Zeitung. Und brachte mich doch gleich mal zum Nachdenken. Und da wir hier gerade auch noch einen Systemausfall haben, ich also gar nichts arbeiten kann obwohl ich 1. unbedingt möchte (haha, ja klaaaar) und 2. tatsächlich viel zu tun hääte, hab ich genug Zeit diese Gedanken auf's Papier zu bringen. Äh Pardon, auf den Bildschirm. Oder so.

Na jedenfalls hat doch ein Leben, welches immer geradlinig und einfach verläuft, auch irgendwie etwas langweiliges an sich. Oder nicht?! Und doch wünschen wir uns oft, unser Leben wäre geradlinig. Einfach. Aber Langweilig?! Nö, ein langweiliges Leben wollen wir nicht.

Es ist noch nicht lange her da wünschte ich mir "mehr Leben". Dass mehr los ist bei uns. Mehr Action. Mehr Leben halt. Irgendwie fand ich es ziemlich öde in unserem Leben. Jeden Tag der selbe Einheitstrott. Aufstehen, Arbeit, Gassi, Abendessen, Bett. Tag zu Ende. Und für was?! Es passiere einfach nichts. Nicht viel. Zumindest war ich der Meinung. Also dachte ich so für mich, ein bisschen mehr Leben wäre schon nicht schlecht. Denn so zieht jeder Tag ja nur an uns vorbei. Quasi.

Heute hab ich mich doch tatsächlich dabei erwischt wie ich mir dachte: Puuh, irgendwie ganz schön viel los in letzter Zeit. Alles geht so schnell und es kommen immer zig Sachen auf einmal... Kurz wollte ich mich doch tatsächlich bei mir selbst darüber beschweren. Dann dachte ich: Halt mal. Wolltest du nicht genau das? Wolltest du nicht kaum noch Luft bekommen vor lauter Leben? Wolltest du nicht hin und her rennen? Wolltest du nicht "mehr Leben"? Bittesehr, dein Wunsch ging in Erfüllung. Hier hast du mehr Leben.

Ja, ich habe mehr Leben. Mein Tag sollte bitte 36 Stunden haben. Mindestens. Und das Wochenende dürfte sehr gerne drei Tage lang sein. Oder noch besser vier. Also aus der 7-Tage-Woche machen wir mal bitte eine 11-Tage-Woche. Danke. Es ist einfach wahnsinnig viel los. Es geht drunter und drüber. Das Wochenende ist schon wieder um kaum dass es richtig begonnen hat. Klar, es ist nicht alles nur Positiv und Friede-Freude-Sonnenschein. (Wieso um alles in der Welt will ich bitte "Eierschein" schreiben?!) Nein, gar nicht. Wir verlieren beispielsweise Menschen, die ein Teil unseres Herzens sind und schon immer waren. Und doch... So war die Beerdigung zum Beispiel der Anlass, dass ich mit einer meiner Cousinen ins Gespräch gekommen bin. Es war ein langes Gespräch. Es war ein herrliches Gespräch. Und das, obwohl der letztliche "Grund" für dieses Gespräch ein sehr trauriger war. Das zeigte mir: Ja, auch der mieseste Anlass kann der Anfang von etwas Gutem sein. Das muss nicht zwangsläufig so sein, klar. Aber es kann.

Inzwischen haben wir tatsächlich so viel mehr Leben, dass ich mich nach einem langweiligen, ruhigen Tag sehne. Wenigstens ein Tag am Wochenende, an dem nichts los ist. An dem wir nirgends hin gehen. An dem uns niemand besuchen kommt. Nicht dass wir uns hier falsch verstehen, ich bin gerne bei Freunden und Familie. Ich bekomme auch gerne Besuch. Aber so ein Tag im Monat, der nur uns gehört...

Nein, ich beschwere mich nicht. Schließlich habe ich jetzt genau das, was ich wollte. Mehr Leben. Viel mehr. Es ist zwar kein bequemes Leben - aber unter'm Strich ist es herrlich.

Und das bringt uns wieder zurück zu oben genanntem Satz. Das Leben beginnt da, wo es aufhört bequem zu sein.

In diesem Sinne: We're back in game, Baby...! Aber sowas von.

Bis bald

J.B.

Freitag, 31. Oktober 2014

After a hurricane comes a rainbow...

"Liebe Frau B., ich muss schon sagen... Wie Sie hier sitzen. Sie sehen toll aus. Und stark. Sie wirken so viel stärker als manche, die nicht so viel Mist durch haben wie Sie die letzten Wochen und Monate..."
Das sagte Frau K. am Ende des letzten Termins. Erst hab ich sie ungläubig angeschaut. Dann hab ich drüber nachgedacht. Und was soll ich sagen?! Sie hat recht. Mir geht es gut. Ja, sogar so gut wie schon lange nicht mehr. Ich fühle mich stark. Bereit. Komme was da wolle. Ganz egal. Ich kann alles schaffen. Alles was ich will. Alles was sein muss. Alles was da noch so kommt.

Vor nicht allzu langer Zeit sah das noch ganz anders aus. Da saß ich in meinem Loch und wusste nicht weiter. Mir fehlte die Kraft, die Hoffnung und die Zuversicht, ja auch der Mut, um auch nur einen Schritt da raus zu wagen. Nein, ich wollte nicht mal versuchen aufzustehen. Die Angst vor einem erneuten Fall, vor einem erneuten Schlag in die Magengrube war schlicht zu groß. Lieber gar nicht aufstehen, dann kann man auch nicht wieder fallen...
Viele tolle Leute sagten mir, dass es wieder anders werden würde. Dass auch für mich die Sonne wieder scheinen würde. Gehört hab ich das alles. Wirklich geglaubt hab ich es aber nicht. Gedacht hab ich mir oft: Jaaaa, das gilt vielleicht für euch. Aber niemals und ganz sicher nicht für mich.

Tja. Und heute sag ich: Falsch gedacht J.B., falsch gedacht. Sie hatten Recht. Sie alle. Ihr alle. Auch wenn sicher immer mal wieder so ein Loch auf mich wartet... Ich durfte lernen, anders mit diesen Löchern umzugehen. Es war eine harte Schule. Aber:

Das Leben ist schön. Mein Leben ist schön. Die Sonne scheint mir ins Gesicht und ich genieße es. So lange es eben anhält. Ich habe schonmal darüber geschrieben, ich bin kein Glückspilz. War ich noch nie. Mir sind die Dinge noch nie "einfach so" in den Schoß gefallen. Ich musste immer kämpfen. Um jedes kleine Bisschen. Selbst um gute Noten in der Schule. Ja, oft musste ich sogar darum kämpfen geliebt zu werden. So dramatisch sich das jetzt anhört. Ich hab wirklich eine Menge Scheiße durch. Teils richtig heftige Dinge. Oft lag ich am Boden und mir wäre es lieb gewesen wenn ich nie wieder hätte aufstehen müssen. Ich wollte nicht mehr. Ich konnte nicht mehr. Und doch... Irgendetwas ließ mich immer wieder aufstehen. Und weiter machen.

Und so auch dieses Mal. Ich lag am Boden. Es schien einfach alles zu viel zu sein. Aussichtslos. Hoffnungslos. Aber: Ich habe gekämpft. Und ich habe es geschafft. Und hier rede ich ganz bewusst nur von mir. Denn mein Mann wusste oft nicht wirklich, wie schlimm es in mir tatsächlich ausgesehen hat. Weil ich es nicht gezeigt habe. Weil ich nicht wollte dass er es sieht. Ja, das war vielleicht falsch. Aber das war mir in dem Moment egal. Ich war in einem sehr tiefen Loch. Aber ich habe es auch da wieder raus geschafft.

Ob ich es nun mit Hilfe aus dem Loch geschafft habe oder alleine spielt letztlich keine Rolle. Zumindest nicht für mich. Denn auch Hilfe muss man annehmen - sonst nützt der beste Therapeut nichts. Es macht mir auch nichts aus zuzugeben dass ich therapeutische Unterstützung habe. Denn JA verdammt, es ist eine scheiß Situation in der wir hier sind. Wir haben sie uns weiß Gott nicht ausgesucht. Wir stecken da immer noch drin. Keiner kann uns sagen wie es ausgehen wird. Und es ist immer noch scheiß schwer.
Aber: Ich habe es akzeptiert. Es ist eben wie es ist, ich kann es nicht ändern. Ich habe keine Angst mehr davor. Ich hadere nicht mehr mit der Situation. Und auch nicht mehr mit mir.

Euch allen da draußen - besonders denen, denen es grade nicht gut geht - sei gesagt: Heult. Tobt. Brüllt. Flucht. Weint. Leidet. Das steht euch zu. Das gehört zum Leben. Man muss nicht immer nur stark sein. Tut all das eine Weile lang. Und dann steht ihr wieder auf. Hört auf euer Gefühl. Und seid euch sicher, dass die Sonne auch für euch wieder scheint. Inklusive Regenbogen. Wenn ihr wollt sogar mit Glitzer. Das gilt für euch alle. Ihr seid stark. Ihr seid toll. Ihr schafft das. Ganz sicher!

Jedes Tal das wir durchquert haben macht uns ein bisschen stärker. Und jedes einzelne nimmt uns ein bisschen den Schrecken und die Angst vor den kommenden. Weil wir wissen: Ja, es werden neue Täler kommen. Ja, wir schaffen es auch da durch! Und ja, GANZ sicher!


"Baby you're a firework - come on let your colours burst...!!"
(Katy Perry - Firework)


Dienstag, 28. Oktober 2014

Liebster Award

Liebe Sandra, ich bin immer noch ganz hin und weg und weiß ehrlich gesagt gar nicht, womit ich diese Nominierung verdient habe. Ich danke dir sehr, sehr, sehr und mache natürlich gerne mit.

Da ich sowas noch nie gemacht habe, hoffe ich natürlich dass ich auch alles richtig mache. Falls nicht: Sorry!

Ist man für den Award nominiert gibt es 11 Fragen zu beantworten. Dann stellt man selbst 11 Fragen und nominiert 11 Blogs mit unter 1000 Abonnenten.



Hier also Step 1: Meine Antworten auf die 11 von Sandra gestellten Fragen:

1) Wie bist du zum Bloggen gekommen?
Mein erstes Blog begann ich, als ich grade eine alternative Kinderwunsch-Therapie beendet hatte. Keine Ahnung was mich letztlich genau geritten hat, ich setzte mich an den PC und googelte nach Kinderwunsch-Blog's. Ich glaub der eigentliche Grund, wieso ich dann selbst ein Blog begonnen habe war der, das Blog als Ventil zu nutzen und einfach alles aufschreiben zu können. Irgendwann wurde mir das dann "zu wenig", weil ich mir sagte mein Leben besteht aus mehr als dem Kinderwunsch. Das Bloggen an sich wollte ich aber nicht mehr aufhören, da ich hierüber tatsächlich einige wundervolle Menschen "kennengelernt" habe. Und so entstand dieses, mein zweites, Blog.

2) Was wünscht du dir für die Zukunft?
Erstens natürlich dass mein Herzenswunsch in Erfüllung geht. Und zweitens, dass mein Mann und ich uns immer so lieben wie jetzt und wir einfach ein unschlagbares Team bleiben. (Ja, schnulzig, ich weiß...)

3) Gibt es eine Person die dich inspiriert?
Gibt es tatsächlich. Meine Therapeutin.

4) Wo würdest du gerne hinreisen und warum?
Bali. Unbedingt Bali. Warum? Hmm. Erstens wegen dem Film "Eat. Pray. Love". Und zweitens weil jeder von meinen Bekannte/n die/der schonmal auf Bali war total begeistert nach Hause zurückgekehrt ist.

5) Schönste Kindheitserinnerung?
Das Sonntags-Frühstück bei Oma und Opa wenn meine Eltern mal über's Wochenende nicht da waren.

6) Welche Bücher sind dir wichtig?
Auf jeden Fall "Kleine Drachen sind eben so" von Andrea Schwarz und "Zusammen ist man weniger allein" von Anna Gavalda.

7) Welches Lied hörst du wenn du traurig/voll gut drauf bist?
Hmm. Gute Frage. Um ehrlich zu sein gibt es da keine bestimmten Lieder.

8) Wie sieht dein idealer Tag aus?
Einigermaßen ausgeschlafen erstmal einen ausgiebigen Spaziergang mit dem Hund, anschließen ein gemütlicher Kaffee zusammen mit Schatz und danach alles tun zu können aber nichts tun zu müssen.

9) 10 Jahre zurück....würdest du etwas anders machen?
Vielleicht würde ich Abi machen. Aber eigentlich... Nein. Denn dann wäre ich heute ja nicht da, wo ich bin.

10) Deine Hobbys sind?
Zuallererst mein Hund. Unser Haus-Projekt. Und Lesen. Da komm ich leider viel zu selten dazu.

11) Was ist dein Absoluter Lieblingsfilm und warum?
Das ist schwierig. Zählen Serien auch? Falls ja, dann wäre das Grey's anatomy. Einfach weil ich die Geschichten rund um die Ärzte sehr mag und sie mich viel zum Nachdenken anregen. Falls nein, dann würde ich sagen: Notting Hill. Erstens weil Hugh Grant ein echtes Schnuckelchen ist, zweitens weil ich eine riesen Fanin (jaa Penny, hab ich von dir geklaut) von Julia Roberts bin und drittens weil es ein typischer Liebesfilm mit Happyend ist.



Sooo. Erster Teil geschafft. Kommen wir nun zum zweiten Teil: Meinen 11 Fragen:

1. Wie bist du zum Bloggen gekommen?
2. Du hast 5 Minuten nur für dich alleine und alle Möglichkeiten. Was tust du?
3. Welche Charaktereigenschaft zeichnet dich besonders aus?
4. Was bringt dich so richtig auf die Palme?
5. Wie sieht dein idealer Tag aus?
6. Pumps oder Sneaker?
7. Hast du ein Vorbild?
8. 10 Jahre zurück... Würdest du etwas anders machen?
9. Dein peinlichstes Erlebnis?
10. Hast du ein Lieblings-Zitat? Wenn ja, welches?
11. Was wünschst du dir für die Zukunft?

Sandra, ein paar Fragen hab ich von dir gemopst. Ich hoffe das ist ok :)



Fragen wären hiermit also auch erledigt. Das heißt, es fehlen "nur" noch die Nominierten. Und hier sind sie:

1. Penny: http://molekueltanz.blogspot.de
2. Pippsi: http://pippilottta.wordpress.com
3. Wünsch dir was: http://vielewuensche.blogspot.de
4. Kitty: http://princesskitty79.blogspot.de
5. Nenu: http://deranfangistdunkel.wordpress.com
6. Carinchen: http://carinakuga.wordpress.com
7. Kriksi: http://siesindjanochjung.wordpress.com
8. Tine: http://tines-hibbel.blogspot.de
9. Spring: http://springpeatfingersofharvest.wordpress.com
10. warumwir: http://warumwir.wordpress.com/about/
11. Rubinrot: http://rubinrot1986.wordpress.com

Also ihr Lieben: Ran an die Tasten :)


P.S.: Für den weißen Hintergrund an machen Stellen entschuldige ich mich. Aber ich hab das alles jetzt zum dritten Mal getippt, der ätzende weiße Hintergrund ist immer noch da und ich hab jetzt keine Lust das noch ein viertes Mal zu tippen. Daher...

Dienstag, 21. Oktober 2014

Großprojekt Teil 15

Großprojekt Tag 15 - 18.10.14

Um es gleich mal wieder vorneweg zu nehmen: Wirklich viel sehen wird man heute am Ende des Tages nicht.

Wir sind heute irgendwie ein bisschen Planlos und fangen erstmal damit an, die Küche vollends auszuräumen. Ist nur noch die Eckbank samt Tisch die raus muss und auch raus kommt.

Dann machen wir damit weiter, die Reste der obersten Tapetenschicht abzuzupfen. Ein ätzender Job der wirklich, wirklich viel Zeit in Anspruch nimmt. Der Göttergatte hat dann zwischendurch keine Lust mehr auf Tapete und streicht nochmal über die Fenstersimse im künftigen Esszimmer. Muss ja schließlich auch getan werden ;)

So gegen 15:30 Uhr ist die Tapete dann ab. Also will Schatz noch den PVC-Boden in der Küche rausreißen und schauen, was da drunter ist. Und? Wer will raten was dort zum Vorschein kommt? ..... Richtig. Holzboden. Genau der gleiche, superschöne Boden wie in den anderen beiden Räumen. Und leider genau so misshandelt wie der im künftigen Esszimmer... Menno :(


Hier wieder die Feierabend-Bilder:

   


Die Tür zum künftigen Esszimmer ist allerdings immer noch auf... Naja, nächstes Mal dann.


Bis bald

J.B.

Montag, 20. Oktober 2014

Großprojekt Teil 14

Großprojekt Tag 14 - 04.10.14

Es ging mal wieder direkt morgens los. Oder besser gesagt, so war es geplant. Aber bis wir dann zu Hause alles soweit fertig, den Hundemann und uns im Auto und den Weg zum Großprojekt-Ort hinter uns gebracht hatten war's doch schon wieder 10:30 Uhr. Okee. Also ging's nur kurz ins Häuschen um zu schauen und grob zu überschlagen was wir heute alles anpacken möchten.

Die Tapete in der Küche ist etwas tricky. Sind hier doch tatsächlich 5 Lagen an der Wand. 5 !!!!! Tapete - Papier - Tapete - Papier - Tapete... Schick, oder? Und ganz untendrunter haben wir wieder die altbekannte Ölfarbe... Naja, die erste Schicht ist größtenteils ab. Nun sind wir am Überlegen ob wir hier nicht einfach drübertapezieren. Ist nur die Frage ob das dann hält. Evntl. mal mit einer Bahn ausprobieren?! Mal schauen.

Und so sieht es heute nach Feierabend aus:


Küche:

  



Gang:

  


Bis bald

J.B.


Donnerstag, 16. Oktober 2014

Glück ist...



... eine Sonnenblume an trüben Tagen.
... ein Hunde-Kuss.
... Katzen-Schnurren.
... durch das bunte Laub toben.
... Kinderlachen.
... rennen bis man keine Luft mehr bekommt.
... sich die Nägel knallrot (oder blau oder grün) zu lackieren.
... Lachen bis der Bauch weh tut.
... ausschlafen.
.... ein warmes Schaumbad.
... in Ruhe einen Kaffee zu trinken.
... den Sternenhimmel zu betrachten.
... sich über ein Überraschungs-Ei zu freuen.
... gemütlich auf dem Sofa zu liegen während der Regen an die Scheiben prasselt.
... eine heiße Schokolade.
... einen Blumenstrauß bekommen.
... die Kleinigkeiten zu genießen.


~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ 


Glück ist...

... zu wissen, dass es Leute gibt die immer für einen da sind.
... in den Arm genommen zu werden.
... zu wissen, dass es Leute gibt die einen auffangen wenn man fällt.
... einen Tritt in den Allerwertesten zu bekommen wenn man es braucht.
... Freundschaft.


~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ 


Glück ist...

... geküsst zu werden.
... eine zärtliche Umarmung.
... geliebt zu werden.
... den besten Ehemann von allen zu haben.
... zu wissen, dass man sich richtig entschieden hat.
... zu wissen, dass man gemeinsam alles schafft.
... die Liebe seines Lebens gefunden und an seiner Seite zu haben.
... Liebe.


~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ 


Glück ist... 

 


~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ 


Mittwoch, 15. Oktober 2014

Reisebericht - Alto Adige

Naja, um diesen Post "Reisebericht" zu nennen war unsere Reise eigentlich zu kurz und eigentlich sind wir auch zu wenig umher gereist. Schön war es aber trotzdem.

Die insgesamt rund 650 km haben wir und vor allem der Hundemann gut überstanden. Sogar letzerer musste sich nur ein einziges Mal übergeben. Der Arme... Das war direkt nach dem Reschenpass. Wir wissen dass er Kurven nicht gut verträgt, daher haben wir uns kurzerhand in ein fahrendes Verkehrshindernis verwandelt. Hat leider nichts genützt. Dafür ging's am Rückweg super und komplett Kotzfrei :)

Sooo gerne wär ich noch länger dort geblieben. Das Land, die Leute, der Dialekt, das Essen - einfach alles. Ich liebe es dort. Südtirol und Italien sind meine favorisierten places to be ;) Und dieses kleine Örtchen in Südtirol hat es mir besonders angetan: St. Pauls. Meine Eltern fahren dort schon rund 30 Jahre hin, ich quasi seit meiner Geburt. Immer nach St. Pauls, immer in die gleiche Pension. Wir gehören schon fast zur Familie. Das macht jeden Urlaub dort natürlich nochmal ein bisschen heimeliger und schöner.

Da es Freitag recht spät wurde bis wir dort waren - 21:30 Uhr - haben wir an diesem Abend nichts mehr unternommen. Gepäck auf's Zimmer gebracht, der Hundemann bekam Wasser und Futter und für uns gab es Pizza samt leckerem Rotwein. Von der Fahrt - und dem Rotwein - ziemlich erschlagen ging es relativ früh ins Land der Träume.

Am Samstag ging es direkt nach dem Frühstück nach Bozen auf den Markt. Ich LIEBE Wochenmärkte - und diesen ganz besonders!

 

Dort waren wir bis kurz nach Mittag, dann sind wir wieder zurück in die Pension. Ein kleines Schläfchen später haben wir es uns im Garten gemütlich gemacht und hätten am Liebsten die Kiwi's direkt vom Baum gegessen.

  

Um ganz ehrlich zu sein haben wir nur darauf gewartet, dass es endlich 14 Uhr wird. Denn um 14 Uhr öffnet eine supermegatolle Konditorei ihre Türen. Leute, wirklich, wenn ihr mal in Bozen / Meran / Eppan oder sonst irgendwo dort in der Nähe seid: Fahrt nach St. Pauls und gönnt euch Kaffee und Kuchen in der Konditorei Peter Paul. Meiner Meinung nach gibt es dort die schönsten und vor allem leckersten Kuchen und Torten überhaupt - obwohl ich ja sonst gar nicht der Torten-Mensch bin.

 

  

Jeweils zwei Stück(chen) Torte und eine Tasse Kaffe bzw. Cappuccino später rollten wir uns zurück zur Pension und dort in den Garten. Als wir wieder einigermaßen gehen konnten gab es einen ausgiebigen Spaziergang durch die Weinberge und schwupps war es Zeit für's Abendessen. Hierfür fuhren wir nochmal nach Bozen denn dort gibt die weltbeste Pizza in allen denkbaren (und undenkbaren) Variationen.

 

Am Sonntag erklärte der Hundemann um kurz nach 8 die Nacht für beendet :) Unserer Meinung nach etwas früh, aber gut. Ab unter die Dusche, frühstücken, packen. Und dann hieß es leider schon wieder: Abschied nehmen...

Wunderschönes St. Pauls, es war herrlich! Wir kommen wieder. Versprochen.






 



Donnerstag, 9. Oktober 2014

Und wann gibt's Sushi?

Huch! Es sind doch erst knapp 2 Tage vergangen. Seit dem offiziellen ICSI-Ende. Irgendwie fühlt es sich an, als wäre es schon Wochen her. Keine Ahnung, kann ich gar nicht richtig erklären.

Gestern hatte ich noch einen Termin bei Frau K. Und irgendwie konnte auch sie dieses Negativ nicht so richtig fassen. Es war doch alles nach Lehrbuch... Aber gut, es hat halt auch nicht jedes Lehrbuch ein positives Ende. Zumindest nicht für die Schüler. Jaaa okeee, der war jetzt nicht so der Brüller. Sorry.

Zurück zum Thema. Auch bei uns kam das Thema Genetik auf den Tisch. Ich weiß noch nicht so Recht was ich davon halte. Immerhin bekommen sooooo viele Leute Kinder, ohne sich über irgendetwas in der Art auch nur den klitzekleinsten Gedanken zu machen. Andererseits scheint dieses Thema doch nicht so "weit entfernt" zu sein wie ich dachte. Mal schauen. So oder so gibt es noch ein paar Dinge über die ich mich mit dem Prof. unterhalten möchte. Nicht dass ihm noch langweilig wird...

Ansonsten gilt in den kommenden Wochen für mich: Keep calm and rock on. Ich sag nur: Sushi-Fress-Koma. Rotwein-Probe. Wand-Abriss. Lach-Muskelkater. Und so weiter... Ich werde berichten. Oder auch nicht ;)

In diesem Sinne meine Lieben, ich verabschiede mich ins Wochenende - ab morgen heißt es: Viva la vita nella bellissima Alto Adige. Oder so ;)

Bis nächste Woche

J.B.

Montag, 6. Oktober 2014

Wicked wicked wonderland...

Verrückt. Ja, irgendwie ist das alles verrückt. Ein klein wenig zumindest.

Da gurkt man in aller Herrgottsfrühe in die KiWu-Stadt, steckt im Berufsverkehr im Stau fest und lässt sich dann noch Blut abzapfen. Und wofür? Für etwas, dessen Ergebnis man eigentlich schon kennt. Weil es sowas von eindeutig ist. Sowas von klar. Und zwar so, dass das selbst die nette Arzthelferin so akzeptiert. Größtenteils zumindest. Sie fügt lediglich ein "Aber vielleicht...." verbunden mit den Worten "...ich möchte Ihnen aber keine unnötigen Hoffnungen machen" an. Irgendwie ja schon lieb von ihr. Leider umsonst. Ich gehe nicht davon aus, dass das Ergebnis vom Bluttest noch irgendwas anderes aussagen wird.

Naja. Um mal nicht zu lange um den heißen Brei herum zu reden: Erste ICSI - Negativ.

Seit gestern ist die Blutung da. Tja, shit happens. Erstaunlicherweise kann ich sagen, dass es mir gut geht. Ehrlich. Das für mich Schlimmste an diesem Negativ war der Ausdruck im Gesicht meines Mannes. Auch wenn er es nie gesagt hat - gehofft hatte er eben doch. Und zwar mindestens so sehr wie ich. Dieser Ausdruck in seinen Augen... Der trieb mir fast die Tränen in die Augen. Nicht das Negativ an sich.

Eins ist sicher: Es geht weiter. Wir wissen noch nicht wann, wir wissen noch nicht wie. Das lassen wir auf uns zukommen. Denn in der Vergangenheit haben wir ja gesehen: Pläne sind für den Allerwertesten.

Und bis es soweit ist genießen wir weiterhin unser wundervolles Leben in unserem verrückten Wunderland. Kommendes Wochenende geht's nach Südtirol. Darauf freue ich mich schon wie blöde.

Haltet die Ohren steif!

Bis bald

J.B.

Donnerstag, 2. Oktober 2014

Mein erstes Mal - August

Ähäm, ja gut, ich geb's zu... Ich bin ganz schön hinten dran.

Aber jetzt gibt's erstmal mein erstes Mal vom August. Und das September-Erste-Mal folgt dann hoffentlich noch vor Ende Oktober. Und wenn's ganz gut läuft kommt das vom Oktober sogar auch noch im passenden Monat. Aber ich reiß meine Klappe mal lieber noch nicht zu weit auf ;)

Bild? Biddeschön:


Man sieht's nicht sooo gut, das linke ist weiß, das rechte beige. Im Katalog sah das rechte eher nach Apricot aus, aber mei. Beige ist auch schön.

So, das war / ist also mein erstes Mal vom August. Hatte ich mir irgendwie ganz leicht vorgestellt, zwischendurch wurde es etwas kompliziert und am Ende war's dann doch ganz einfach - Dank dem Kumpel meines Mannes der auch gleichzeitig der Inhaber der Druckerei meines Vertrauens ist ;)

Bis bald

J.B.

Dienstag, 30. September 2014

Heute machen wir mal einen auf Wicky...

Wicky. Kennt ihr, nich?! Der, mit den starken Männern. Der, mit den zündenden Ideen. Der, bei dem ich mir als Kind nicht sicher war ob er nun ein der oder eine die ist. Der, von dem der ein oder andere schon behauptet hat er würde Drogen nehmen. Und diese Drogen seien verantwortlich für diese zündenden Ideen. Die, die immer begleitet sind von Sternchen und bunten Farben. Ach ihr wisst schon.

Nun, Drogen nehme ich keine. Garantiert. Zündende Ideen hab ich auch nicht. Leider auch garantiert. Aaaaaber: Sternchen und bunte Farben kommen mir irgendwie bekannt vor. Guuut, nicht so schön wie bei Wicky. Um ganz ehrlich zu sein, bunt ist bei mir auch nichts. Und um ganz, ganz ehrlich zu sein, Sternchen sehe ich auch nicht. Aber vom Gefühl her müsste es passen. Ja doch, so stelle ich mir zumindest vor, dass Wicky sich fühlt wenn er diese zündenden Ideen hat. Abgesehen von der Matschbirne vielleicht. Die wäre irgendwie kontraproduktiv.

Ihr seht, ich gebe mir Mühe. Mühe, einen einigermaßen ordentlichen Text zu verfassen - trotz Matschbirne. Ob mir das gelingt oder nicht müsst ihr mir dann sagen - oder vielleicht auch besser nicht. Denn um mir den Text wie sonst vor dem Veröffentlichen nochmal ordentlich und genau durchzulesen ist 1. mein Kopf zu matschig und 2. bin ich dafür zu müde. Viel zu müde. Viel, viel, viel zu müde. Okok, ihr habt es verstanden.

So. Was wollte ich jetzt noch los werden? Ich hab keinen blassen Schimmer… Oh je. Und außerdem sieht der Schreibtisch gerade so gemütlich aus. Da könnte man doch den Kopf drauf legen und nur für fünf Minuten…… Nein. Halt. Stopp. DAS machen wir nicht. Nein, definitiv nicht. Maximal nachher in der Mittagspause. Ein 10-Minuten-Power-Nap?! Im Auto?! Das wär doch mal was…

Ach und bevor ich es vergesse: Immer schön weiter die Däumchen drücken. Bitte. Danke.

In diesem Sinne, ich schnarch äh bin dann mal weg. Und falls ihr die starken Männer irgendwo seht: Schickt sie mir. Ich brauche sie. DRINGEND!! Die müssen mir die Augen aufhalten…!

Bis bald

J.B.

Montag, 29. September 2014

Großprojekt Teil 13

Tag 13 des Großprojekts - 27. September 2014

Gleich mal vorneweg: Sorry, mein Kopf ist heute Matsch. Daher wird dieser Post garantiert keine wortgewaltige Höchstleistung. Aber gut...

Dieses Mal kam die Wand zwischen Küche und ehemaligem Wohn- und zukünftigem Esszimmer dran. Hier sollte eine Durchreiche hin. Gesagt, getan. Außerdem kamen in der Küche die gesamten Fließen und im Gang die Tapete ab.

Aber seht selbst - hier erstmal Durchreiche und Küche:

   

Was an / in der Durchreiche noch fehlt ist der Sturz. Eigentlich sollte dieser wohl zuerst eingemauert und erst dann das Loch rausgebrochen werden. Naja, bei uns geht's eben andersrum. 

    


Und hier der (größtenteils) "nackige" Gang:

  

Die Tapete im Eingangsbereich zierte sich ein wenig. Die nach dem Durchgang lies sich supereinfach abziehen. Einfach so. Aber wir haben ja Tapetenlöser im Haus, der möchte auch gebraucht werden. Bis nächsten Samstag muss er allerdings noch warten. Aber dann...!

Tja, ich hab's ja gesagt, der Post ist keine Höchstleistung. Aber um mal wieder ein Zitat zu bemühen: Ein Bild sagt mehr als tausend Worte. In diesem Sinne kann ich mir ja heute gut und gerne 10.000 Wörter sparen ;)

Bis bald

J.B.

Dienstag, 23. September 2014

Immer noch happy. Daher heute noch mehr gute Laune, Liebe, Sonnenschein und Heiterkeit.

Also. Heute muss ich ganz zu Beginn mal etwas los werden: Ihr seid toll. Ihr alle! Auch die stillen unter euch ;) Vor ein paar Wochen bekam ich eine Mail. Ja doch, das kommt vor. Diese eine Mail freute mich aber gaaaaanz besonders. Sie kam nämlich von einer wie sich rausstellte zwar stillen aber sehr treuen Leserin. Und für diese supertolle und sehr liebe Mail möchte ich mich nochmals auf diesem Weg bedanken! DANKE!! 

Und sonst so? Letzte Woche schien die Sonne endlich mal wieder, tagsüber war es herrlich warm und ich konnte das Wetter sogar voll und ganz genießen da ich krank geschrieben war. Traumhaft. Nur zum Lesen bin ich nicht gekommen. Der Hundertjährige wird wohl mindestens 101 sein bis ich ihn gelesen habe... Naja, das eine Jährchen spielt wohl auch keine Rolle mehr, oder? Jedenfalls freute sich der Hundemann wie blöd darüber, dass ich zu Hause war und wich mir kaum von der Seite. Selbst wenn ich auf Toilette ging trottete er hinter mir her. Und wenn ich ihm doch mal sagte er solle warten war die Freude über meine Rückkehr riesengroß. Auch wenn ich nur zwei Minuten Wäsche aufhängen war. Hatten wir so auch noch nicht.

Mein Schatz ist einfach ein Schatz. Das muss jetzt auch mal gesagt werden. Er hat jeden Termin ohne zu murren mit gemacht, hörte dem Prof. sehr aufmerksam zu sodass ich ihn Zuhause sogar fragen konnte wie ich jetzt das und das nehmen muss oder wie das denn nochmal mit den Spritzen funktioniert. Denn er hat anscheinend immer besser aufgepasst als ich und wusste das GANZ genau. Er macht sich Gedanken, er unterstützt mich und ist voll dabei. Selbst dass ich ihn letzte Woche Montag einen ganzen Arbeitstag gekostet habe hat ihn nicht gekratzt. Er war weder grantig noch sonst irgendwas. Und abends hat er sogar noch ein superleckeres Essen für uns gezaubert. Ich liebe ihn wirklich sehr. Sehr, sehr, sehr, sehr. Und selbstverständlich nicht nur weil er grade so ein Schatz ist. Sondern auch und erst Recht weil wir eine schwere Zeit hinter uns haben. Aber wir haben es da durch geschafft. Wir beide. Gemeinsam. Auch wenn ich zwischendurch dachte es geht nicht mehr. Das war's. Das war's eben nicht und mir kommt es so vor als wäre unsere Liebe noch ein bisschen tiefer und stärker geworden.

Kurzum: Mein Leben ist herrlich. Mir geht es bombastisch. Und es kann eigentlich fast nicht mehr besser werden. Fast ;)

Dem tut auch die Tatsache kein Abbruch, dass ich diese Woche nun wieder in der Irrenanstalt aufschlagen muss / darf / soll. Auch wenn die werten Kolleginnen gleich am Montag morgen den Vogel abgeschossen haben. Wollt ihr die Story hören? Ja? Ok.

Es fing damit an, dass Kollegin Zwitschervögelchen, kaum dass sie zur Tür rein war, meinte sie müsse heute früher gehen. Also viel früher. So um 2, allerspätestens halb 3. Aber wirklich allerspätestens. Denn sie müsse unbedingt noch Lebensmittel einkaufen gehen, dazu sei sie am Wochenende beim besten Willen nicht gekommen. So viel Stress und überhaupt und sowieso. Dazu sei gesagt dass die Gute grade mal zwei Tage die Woche arbeitet. Also einen ganzen und zwei halbe. Wenn sich die Gelegenheit bietet erwähnt sie aber gerne, dass sie mehr arbeiten möchte. Am Liebsten jeden Tag. Nur, meine Liebe, wann willst du dann noch einkaufen gehen?

Aber das war noch nicht alles. Neinnein! Denn dann kam noch Kollegin Bär zum Einsatz. Sie meinte nämlich, dass sie ab sofort wieder das alleinige Anrecht auf Urlaub während den Ferien habe. Pauschal. Denn würde sie außerhalb der Ferien Urlaub nehmen müsse sie trotzdem schon um 6 Uhr aufstehen, da sie ihr Töchterchen zur Bushaltestelle fahren müsse. Besagtes Töchterchen ist in der Zwischenzeit 17 Jahre alt. Drollig, nich?! Klar dass die "Kleine" noch nicht alleine zur Bushaltestelle kommt. Oder, Gott bewahre, die paar Meter sogar zu Fuß gehen muss. Schrecklich! Das arme Kind!

Ich musste mir links und rechts auf die Zunge beißen. Manchmal auch noch vorne. Sonst hätte ich zynische Kommentare von mir gelassen, die hätten sich "von" geschrieben. Aber hat eh alles keinen Wert. Und bevor es dann gleich am (für mich) ersten Tag wieder Ärger gibt... Jedenfalls tut mir jetzt die Zunge weh. Immer noch.

Da tun einem so Sätze wie "Gott sei Dank bist du wieder da. Hier geht es drunter und drüber wenn du nicht da bist." vom Chaoten-Außendienstler richtig gut. Da geht man doch fast schon gerne wieder arbeiten. Aber nur fast.

Bis bald

J.B.

Montag, 22. September 2014

Großprojekt Teile 11 & 12

Jep, diesmal gibt's zwei Großprojekt-Tage in einem Post. Wieso wird euch sicherlich gleich klar sein ;)

Tag 11 des Großprojekts - 13. September 2014

Der heutige Tag auf der Baustelle war in etwa so ergebnisreich wie der letzte. Man sieht, richtig, rein gar nichts. Hauptaufgaben waren Kuchen backen (Aufgabe für mich), Kuchen essen und Kaffee trinken ;) Denn der Architekt war da. Und wenn dieser, auch wenn er zur Familie gehört, samstags "arbeitet" möchte er doch verständlicherweise auch Kaffee und Kuchen dazu. Logisch. Er ging dann mit uns die Pläne durch ob wir die Wände auch wie geplant abreißen dürfen. Zwecks tragende Wände und so. Aber: Passt alles, es kann losgehen. Nächstes Mal.

Und damit kommen wir dann zu

Tag 12 des Großprojekts - 20. September 2014

Da ab heute auch wieder Hundeschule ist geht's erst nach dem Mittagessen los. Dafür dann aber richtig ;) Der Göttergatte und meine Schwester machen sich ans Werk. Sprich: An die erste Wand. Schade dass ich nicht durfte, ich hätte soooo gerne auch mal mit dem großen Hammer gegen die Wand gedonnert. Egal. 
Und hier das Ergebnis:


Das ist quasi die Wand zwischen dem ersten Zimmer (ehemaliges Schlafzimmer) und dem Wohnzimmer. Oder besser gesagt das war die Wand. Viel ist davon ja nicht mehr übrig. (Sämtlichen "Unrat" der da so rumsteht und liegt bitte nicht weiter beachten. Danke.)
Jeehetzt haben wir einen supertollen, supergroßen Raum. Die Tür die man hier links so ein bisschen sieht bleibt Tür. Die Tür direkt nach dem Durchbruch wird geschlossen, da kommt dann ein Schwedenofen (oder Ähnliches) hin. Und eine Durchreiche. Denn angrenzend ist die Küche. Und da ist das ja schon praktisch. 

Und das war's dann auch schon wieder. Kurz und knackig diesmal. Und inkl. Muskelkater bei Göttergatte und Schwester ;)

Bis bald

J.B.